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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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st. r. Staatshandel in Europa 1661.-1700. 245

e, blick? Die Zerrüttung der öffentlichen Verhält-

nt Nisse, die eine erneuerte Verbindung auf lange un-,r- Niögljch zu machen schien, und kein Einzelnerkonnte mehr dem Uebermächtigen die Stirn bieten;m- ließ Ludwig Zeit, alle Vortheile seiner Politikmk einzuerndten. Mochten die jetzt erscheinenden Ent-würfe eine Folge des Friedens; oder vielmehr dercas Friede eine Folge jener Entwürfe seyn, noch hatteEuropa keine solche Eingriffe in die Heiligkeit des^ EigenchumSrechtS gesehen, wie es sie jetzt erblickte.,e. Hatte der Oranier Unrecht, wenn er das Aeueßerste aufbot, den Abschluß des Separatfriedensg. zu verhindern? War es nur OranischeS Interesse,c" oder war es Interesse Europas?

Auch die Veränderungen im französischen Ministerium derauswärtigen Angelegenheiten hatten auf die Politik einench bedeutenden Einfluß, A»f den intriganten und üppigenLyonne (seit i66z) folgte 1671 der billige und rechtlichePomponne, verabschiedet 1679. Sein Nachfolger, der>,- raube und gewaltthäkige Colbert-Croiss», (Bruder des. Finauzministcrs, Vater von Colbert-Torep, seinemNachfolger,) bis 1696, stimmte zu gut mit dem wilde»0- Louvois zusammen, als daß man nicht das Schlimmstehätte erwarten müssen.

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hc 18. Gewaltthätigkeiten im Elsaß gleich nachm dem Frieden; sogenannte Reunionen (als vorret Malige Dependenzen der neuen Abtretungen) deut-w. lcher Reichsländer; und bald darauf offenbare Ge-

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