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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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2.Veränd.d.elnz.Hptst.d.w.Eur.- lyoo. 26z

hätte. Aber indem seine Thätigkeit fast ganz aufdie auswärtige Politik gerichtet war, beschränkte siesich im Innern hauptsächlich darauf, Männer vonseinen Grundsätzen in die Staaten und in die Re-gierungsstellen zu bringen. Mehr Staatsmann alsFeldherr, (wenn gleich auch im Unglück mit Rechtbewunderter Feldherr;) bildete Wilhelm III. sichauch mehr eine politische als militairische Schule;und indem in den Heinsius, Fagels u. a. seinGeist fortlebte, dauerten die Grundsätze seiner Pp-litik, die Opposition gegen Frankreich, und dieAnschließung an England, noch nach seinem Tod«fort.

z. Das Deutsche Reich.

9. Nach der Bestimmung der streitigen Ver-hältnisse durch den Westphälischen Frieden durfteman hier zwar innere Ruhe erwarten, aber anStoff zu Verhandlungen und selbst an Streit konn-te es doch in einem Staatskörper nicht fehlen, des-sen innere Verhältnisse nicht nur an sich so unend-lich verwickelt, sondern durch das Mißtrauen derReligionspartheyen, (welches die Bildung desOorpu8 Lvangolicorum erzeugte) noch schwie-iözzriger waren. Aber solche Handel waren schwerlichUebel zu nennen; und indem durch sie der bestän-dige Reichstag entstand, erhielt das Ganze da-i66z

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