284 II.Per.^.I.Gesch.d. südl.Eur.Staatensyst. ^
16. Die Spanischen Colonien, jetzt ruhk ^gcr dnrch die Verbindungen des Mutterlandes mit chden Seemächten, erlitten weder in ihrem Umfangt fnoch in ihrer Einrichtung wichtige Veränderungen. ^Wenn auch die Missionen der Jesuiten an ^den Ufern des Paraguay und des Maragnon immer sweiter vordrangen, wer erfuhr etwas davon in Eu- ^ropa? Der innere Verfall des Mutterlandes scheintwenig auf sie zurückgewirkt zu haben; was lag ihrnen daran, wer die Fabricate verfertigt hatte, dieihnen zugeführt wurden? Sie bildeten eine Weltfür sich, aber eine Spanische Welt; und vor Ettoberungen schützte sie ihre ungeheuere Masse. Nurdie Seestädte litten oft hart durch die Ueberfälleder Flibustiers.
Die Missionen der Jesuiten am Paraguay bcgaiunen lüoy; und batten in dem gegenwärtige« Zeitraum ,schon bedeutende Fortschritte gemacht. ^
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17. Portugal hatte seit seiner erneuerten ^Selbständigkeit aus seiner Ostindischen Herrschaft jnur einige Trümmer gerettet (s. oben S. 200. ); jglücklicher war es in Brasilien. Der Tractatmit Holland gleich zu Anfang dieses Zeitraumssicherte ihm dessen ruhigen Besitz. Was hätte Bra-silien werden können, hätte die Regierung gewollt!Aber die Beförderung des Schleichhandels durch
lüzi die Anlage von St. Sagrament» hielt man
wichti-