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>jj wichtiger als die der Colonisarion'. Dennoch ge-il wa,^ auch diese; und wahrscheinlich zum Glückzl für sie wurde der Reichthum an Gold erst amEnde dieses Zeitraums entdeckt. In das Innere^ drangen auch hier längst dem Maragnon die Mist^ sionen der Jesuiten u. a. vor; bis sie endlich mit^ denen der Spanier zusammenstießen.
nt Durch die Holländer war zwischen 1630—1640 fast das
s,, sanze Küstenland erobert worden; in dessen Besitz sie auch
, durch den Waffenstillstand am 2z. Jnn. 1641 blieben.
Aber wäbrend des Friedens der Mutterländer lebte dochst hier 1645 der Kriea wieder auf; Schwäche und Verdrän-gung der Holländer durch Juan de Vier« 1654. Der^ Dcsinitiv'-Vergleich mit Holland 1669 erhielt den
lk Portugiesen ihr zweytes Vaterland. — Entdeckung des
s( großen Goldreichthums, zuerst in Minas'Äeraes l6y6.
Und doch wollte nicht einmal der Bergbau gedeihen!
^ 18. Selbst einer der Nordischen Staaten,
Dänemark, war in die Reihe der Colonialstaa-ten getreten; und suchte durch den Besitz von^ Tranqurbar sich einen Antheil an dem Ostindüst scheu Handel zu erhalten; wie gering derselbe auch>'» seyn mochte.
^ Bereits 1618 unter Christian IV. Stiftung einer Dä-
s «isch-Ostindischen Compagnie; erste Versuche zum Handel,N und Erwerbung von Tranquebar vom Rajah von Lan-, wre; doch hörte 1634 die Gesellschaft auf. Aber 1670Stiftung einer zweyten Compagnie, die, wenn gleichh in einem schwachen Zustande, bis 1729 fortdauerte.
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