zi4 H.Per.L.l.Gesch.d südl.Eur.Staatensyst.
q. Friede zwischen Frankreich und Portugal.Grenzberichtigung in Süd-Amerika; wodurch Portugal dasLand zwischen dem Maragnon und Oyapoc-Fluß bleibt.
5 . Friede zwischen Frankreich und Preußen.». Frankreich erkennt den Preußischen Königstitel, b.Ueberläßt Preußen im Namen des Königs von Spaniendas Oberquartier von Geldern, o. Erkennt den König vonPreußen als Souverain von Neufchatel. 6 . Preußen über-läßt an Frankreich seine ererbten Rechte auf das Fürsten-thum Orange.
Spanien schloß zu Utrecht mit England und Savvye»rz. 2 »l. 171z.
r. Friede zwischen Spanien und England. »-Spanien tritt an England ab Gibraltar und die Insel Mi-nolta. b. Spanien überläßt an England (zufolge eines be-reits am 2y. März in Madrit abgeschlossenen Handelstrac-tats (älllonto) auf zo Jahre das Recht der Jmportatio»von 48vO Negern in America (das vorher Frankreich gehabthatte;), und die Erlaubniß, lährlich ein Schiff von zooTonnen nach Porto bello zu schicken, c. Es darf wederFrankreich, noch einer andern Macht Handelsfrepbeitennach Indien bewilligen; auch keine seiner Besitzungen ver-äußern.
2. Friede zwischen Spanien und Gavoyen. -.Session von Sicilien. b< Wiederholung der nur Frankreichfestgesetzten Bedingungen. So auch nochmals in den Frie-densschlüssen mit Holland und Portugal 2ü. Jun.
1714.
Die wichtigsten Gesandten in Utrecht waren: von Frank-reich der Marschall d'Hurelles, Abb« (nachmaliger Cardi-nal) Poligüac und Hr- Menager. Von England: GrafStrafford. Von den Niederlanden: v. Bups und van derDuffe,,. Von dem Kapser: Graf Siyzendorf. Won Sa-vopen: Graf Maffei rc.
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