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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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324
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Z24 H.Per.8. l.Gesch.d. südl. Eur. Staatensyst.

Haus Savoyen in Sicilien, das bald nachhermit Sardinien vertauscht werden mußte. Beydedamals Sraaren vom zweyten Range; aber darinverschieden, daß der erste seine größten Herrschernoch haben sollte, der andere sie schon gehabt harre. ^Diese Verschiedenheit gab nachmals den Maaßstabihrer Einwirkung auf das Staatensystem von Eu-ropa.

zz. Der große Hauptpunkt, nm den die Po-litik des westlichen Europas sich jeht zunächst dre-hen mußte (inr östlichen machte der bald entstehen-de Türkenkrieg eine Ausnahme), war die Erhal-tung des so schwankenden Utrecht«r Friedens;uns fast ohne Ausnahme zweckten darauf entwedermittelbar oder unmittelbar alle Verhandlungen derCabinette ab; weil fast jedes andere große politischeInteresse damit zusammenhing.

Z4. Bey der Aufrechthaltung dieses Friedenswaren diejenigen Mächte am meisten interessirt, wel-che die größten Vortheile dadurch erhalten hatten.Unter diesen stand England, unter dessen Direk-tion er geschlossen war, oben an. Sein aufblü-hender Welthandel war in mehreren wesentlichenStücken auf die Bedingungen dieses Friedens ge-gründet, und nicht weniger die protestantische Suc-cession