^ Staatshändel in Europa 1720--1740. ZZ5
des Friedens zu verbürgen. Auch der Thronwechrst'l in England, da Georg II. seinem Vater folg. ^27te, machte keine Veränderung, da Walpole am2»n.Ruder blieb.
Abschluß der Präliminarien zu Paris zwischen Oestreich«nd den Herrnhauser Allnrten, zi. May 1727. Mit derSuspension der Ostendische» Compagnie auf ?Jabre war das Hanptlnnderniß gehoben. Beytritt Spa-niens iz.Iun., und Wiederherstellung des Friedensznstan»des mit England durch den Tractat zu Pardo ü. Märji?28. Die weiter» Streitigkeiten sollten auf dem Con-greß zu Soissons Iun. 1728 beygelegt werden. Aberdie unruhige Ländcnncht der Königin Elisabeth, die eSdnrch den Tractat zu Sevilla mit England und Frank-reich y. 4 ivv. 1729 erhielt, daß zgr Sicherung der Erbfol-ge ihres Sohns Don Carlos in Toseana und Parmadiese Länder schon jetzt mit Spanischen Truppen besetztwurden, lvsete nicht nur den Cvngreß zu Soissons auf,sondern trieb auch das beleidigte Oestreich zu den Waffen.Aber die Garantie der pragmatischen Sanction war der Ta-lisman, wodurch Carl VI. stets zu gewinnen war. DaherTractat mit England und der Republik 16. März 1731 zuWien, indem gegen jene Garantie der Kayser sowohl indie Besetzung der Italiänischen Länder, als die gänzlicheAufhebung der Ostendiscben Compagnie willigt; welchemauch Spanien ü. Juri. und das Reich 14. Jul. beptritt.
47. Auf diese Weise ward durch ein seltenesGlück, ungeachtet der Störung der Grundverhält-Nisse des Staatensystems von Europa, dennoch dieRuhe erhalten; und schien selbst befestigt zu seyn.Frankreich und Spanien waren ausgesöhnt; Oest-reich,