r. Staatshändel in Europa 1722-1740. ZZ7
tcichs unter Berwik auf das Reich, Wegnahme von Kehlund Einfall in Lothringen; (Erklärung des Reimsknegs26. Fcbr. 1734) ">'d Einfall der vereinigten Französisch»Sardinischcn Truppen unter Villars in Mavland, und derSpanier in Neapel i?ZZ und von da in Sicikien May1734. Der Greis Eugen fesselte nicht mehr den Sieg.— Wegnahme sämmtlicher Oestreichiscber Besitzungen in Jra-lien. — Schnelle Unterzeichnung der Friedenspräli-minarien zu Wien nach direkter Unterhandlung zwi-schen Frankreich und Oestreich z. Set. 173;, denen dem-nächst Sardinien i. May 1736 und Spanien 15. Nov. be-traten. Bedingungen: r. Oestreich überläßt au Spanien,als eine Secundogenitur, ohne je mit ibm vereinigt wer-den zu dürfen, Neapel und Sicilicn, die Insel Elba unddie 5t->ti «lexli Vrsliäi zu Gunsten von Don Carlos. 2.Frankreich erhält die Anwartschaft auf Lothringen und Bar,das nach seiner Verzichtleistung auf die Polnische Krone-n Stanislaus Lescinskp gegeben wird, (der es sofort anFrankreich überließ). 3. Der Herzog Franz Stephan vonLothringen bekommt die Anwartschaft auf Toscana (erle-digt y. Iul. 1737). 4. Der Kapser erhält als Entschädi-gung Parma und Piacenza. 5. Sardinien bekommt einigeDistrikte von Mavland. 6. Frankreich garantirt die prag-matische Sanction. — Erst 8. Nov. 1738 konnten die Prä-liminarien in einen Definitivfrieden verwandeltwerden.
48» So wurden durch diesen Krieg dennochAlberoni's vormals gescheiterte Entwürfe auf Ira»lien größtencheils ausgeführt. Aber wenn Spaniennur den Vortheil davon zog, einen seiner Prinzenin dem nun selbstständigen Königreiche beyder Si-cilien zu versorgen, so genoß Frankreich dagegenals Macht den viel reellem Vortheil — insofern
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