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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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r-Staatshandel in Europa, b. »756-1763. 435

konnten darauf Anspruch machen. Auch nach die-ser Aussöhnung bildete also doch ihr Verhältniß,das, wenn auch nicht feindlich, doch keine engeVereinigung erlaubte, den Cenrralpunct der Ver-hältnisse des Comments. Nicht bloß das Gleichge-wicht in Deutschland, sondern auch das von Euro-pa beruhte darauf.

59. Zwar schienen durch die engere Verbin-dung der Bourbonischen Höfe durch den FarMilienpact die Besorgnisse erfüllt werden zu sollen.Welche man einst zu den Zeiten des SpanischenSuccessionskriegs gefaßt hatte. Aber der innereZustand dieser Staaten hob diese leicht; und dieErfahrung hat gezeigt, wie wenig wesentlichen Ge-winn Frankreich von dieser Verbindung gezogen hat;wenn sie auch Spanien zur Theilnahme an Kriegenverpflichtete, die ihm gänzlich fremd waren.

60. Die Verbindung Großbritanniens undPreußens war durch ihre Separatfrieden gestört;und eine Abneigung gegen die erste Macht faßte beyFriedrich Wurzel, die erst gegen das Ende seinerRegierung sich zu verlieren schien. Keine bedeuten-de Berührungspuncte fanden indeß auf dem festenlande zwischen beyden statt; auch in Hannover nicht;da Erhaltung der Deutschen Reichöverfassung wesent-lich im System von Friedrich II. lag."

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