4Z4 H. Per. L. I. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
Aber was konnte Oestreich allein hoffen auözuricssten, da nach den lehren Siegen Friedrich's anchOc't. die Eroberung von Schweidniß ihm jedeHoffnung auf Schlesien benehmen mußte? KeineFriedensunterhanblnng konnte auch leichter seyn, daNiemand Vergrößerung oder Ersah begehrte; undFriedrich schloß den glorreichen HubertSb urgekFrieden, ohne einen Fußbreit Landes verlohreiizu haben.
Abschluß des Hubertsburgcr Friedens iz. Febr.I7üz. «. Zwischen Preußen und Oestreich, r. BevdeTheile entsagen allen Ansprüchen auf die Besitzungen desandern Theils. 2. Bestätigung des Breslauer und Dresd-ner Friedens. (In geheimen Separatartikeln versprachPreußen seine Churstimme für den Erzherzog Joseph z»iRömischen Königswahl; und seine Verwendung für Oest-reichs Erspectanz auf Modena). d. Zwischen Preuße«und Sachse» Wiederherstellung auf den alten Fuß.Das Deutsche Reich halte schon ir. Febr. seine Neu-tralität erklärt; und ward mit eingeschlossen.
Die Bevollmächtigten zu Hubertsburg waren von Preu-ßen : Geh. Leg. Rarh vonHerzberg. Von Oestreich: Hof-rath von Csllenbach. Von Sachsen: Baron Fritsch.
58. Durch diesen Krieg, und die Frieden/die ihn beendigten, war das von Friedrich gegrünLere System von Europa befestigt. Preußen untOestreich blieben die beyden ersten Continentalmächte; weder das entfernte Rußland, noch das gcschwächte, und Oestreich angeschlossene, Frankreich
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