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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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476 H. Per. 6 . 1 . Gesch. d. südl. Eur. Staatentzst-

gen aus seiner Größe hervor; aber sie wirkten dar-'um nicht weniger auf den Staat, auf die Nation/zurück.

* !Zl. Nie verschmolz sich Friedrich mit seinem

Volk. Nur der Herrscher gehörte diesem, der

Mensch einem kleinen Kreise von Fremdlingen an« !

Diese Trennung hatte die bedeutendsten Folgen. i

Er warf dadurch einen Schatten auf seine eign< !

Nation; ein Unglück, ein unersetzliches Unglück, !

für beyde! Sie entbehrte dadurch der verdienten ,

Achtung; er blieb Hinter seinem Volke, und den» .

Geiste des Zeitalters zurück. Lag darin der Gründ, j

daß wichtige Verorderungen, besonders in den i

Rechten und Verhältnissen der Stände, die dieser j

so laut forderte, ganz außer seinem Plan blieben- !

i

zr. Die Stärke des StaatS, die in der NM ;lion und in der Verwaltung liegt, sah Friedrichbloß in seiner Armee, in Verbindung mitSchaß. "Auf ihr ruhe der Staat, wie die Wel>auf den Schultern des Atlas." So suchte er da§Ideal eines stehenden Heers zu realisircn, indcN>er es möglichst zu einer kunstfertigen Maschinemachte. Daß es auch hier eine Grenzlinie gebe/über die man nicht hinausgehen darf, ohne dielur jtt beleidigen, gestand er sich nicht. Nirgend

konnti