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konnte daher auch die Scheidewand zwischen demCivil- und Militairstande so stark werden, als in, der Preußischen Monarchie. Nirgend konnte so dieinnere Schwäche sich unter dem Schein äußerer^ Stärke verbergen!
et zz. Die schlimmste Folge der Selbstregierung>1' Friedrich'S findet man in der Anwendung jenesGrundsatzes auch auf die Civiladministration. Wie^ mag man auch ganz die Wahrheit davon leugnen?
>/ Wo fand sich in einem Staat, wo selbst die Mir^ Nister fast nur erste Commis waren, für großeKöpfe ein freyer Wirkungskreis? Wo eine praktird, sche Bildungsschule? Wie viel mehr war nichte« die Thätigkeit der niedern Behörden durch Formener beschränkt? Aber wenn Friedrich'S Regierung auchdazu beytrug, so lag der erste Grund doch riefer,in der Organisation, wie sie schon durch seinenF Vater eingeführt war.
ich Wenn man die Verwandlung des Staats in eine Ma-
>gl schine tadelt, (s. oben S.44O.) so versteht man unter
, Staat weder die Nation, noch auch nur die ganze Die-
* «erschüft; sondern die Verwaltung und die Vermal»
lsi tuugsbehörden. Auch diese müssen geregelt seyn, nm
.g, zu Einem Hauptzweck zu wirken; aber dieses kann sehr
' . gut mit einer Freyheit des Wirkens bestehen; und bleibt
' sehr weit von der Verwaltung entfernt, die Alles in Fvr-t/ wen sucht, und an Formen bindet.
Ueber die Staatsverwaltung deutscher Länder, und die Diener-^ schaft de« Regenten, von Aug. Wilh. Reh borg. iro?.
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