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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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540 N.Per.G. 1 I.Gesch.d. nbrdl.Eur.Staatensyst-

Diplomatik begreiflich ganz Europa umspannte, f"wußte sie doch davon auf das bestimmteste ihren pral'tischen Wirkungskreis zu unterscheiden. Dieser u>M !faßte die Nachbarin, den Norden und die Pforte»und ging nie über diese Grenzen hinaus. Vek'mochten doch selbst persönliche Beleidigungen sie z"keinem weiteren Schritt! Viel von ihrer Größemag blos konventionell seyn; daß ihre Politik mitdem Fortgange der Zeit sich veredelt habe, hat nothNiemand behauptet; aber den seltnen Ruhm, die >Kräfte ihres Reichs richtig gewürdigt zu haben/wird die Geschichte ihr nicht streitig machen. !

Minister der auswärtigen Angelegenheiten bis i?8l n>«t ^ ider indolente und doch unentbehrliche Panin. AbN ,

der Einfluß des Günstling», Fürst Gregor Orlow, übet'wog oft den seinigen.

12. Welches Feld für ihre Entwürfe bott"; <nicht auch die Nachbarcn dar! Schweden, Polen/! -die Pforte in dem Zustand der Anarchie. Alll >

andre Mächte erschöpft! Unter dem Namen einet ,

großen Nordischen Allianz, auch Preußen und ,

England umfassend, sollte zuerst der Principal vo" e

Rußland gegründet werden; aber bald von solche" r

Entwürfe»: zurückkommend, fand sie in Polen ve" k

eigentlichen Schauplatz für ihre Thätigkeit. Se>n^ s

geographische Lage mußte auch von selbst die §

hältnisse mit den übrigen herbeyführen. *