2. Von Cath. II. bis aufd. Verb. mit Ios. n. 5§3
Zweyter Uebergang Romanzow's über die Donau 1774und Einschließung des Großveziers in den Gebirgen der .Bulgarey. Kurze Unterhandlung im Russischen Lager zwi-schen Repnin und Achmet Effendi, und Abschluß des Frie-dens zu Kutschuk Kainardg« 22. Jul. Bedingungen:
I. Unabhängigkeit der Tartareu in der Krimm und im Cu,dan unter ihrem Chan. 2. Rückgabe der Eroberungen, be-sonders der Moldau und Wallachey, an die, von derPforte ernannten, Fürsten. Jedoch behält sich Rußlanddas Recht vor, sich ihrer Angelegenheiten in Constanrinv-pel anzunehmen, z. Rußland behält Kinburn und Asow,so wie in der Krimm Jenikale und' Keusch mit ihren Di-siricten, nebst der großen und kleinen Cabardei. 4. FreyeHandeksschifffahrt auf dem schwarzen Meerj uud in allenTürkischen Meeren. 5. Mehrere Bestimmungen über dieVorrechte des Russischen Gesandten bey der Pforte, derRussischen Consuls, de« Kaysertitel rc.
zi. So war durch diesen Frieden und diePolnische Theilung im Norden eine Ordnung derDinge gegründet, die nur ein Uebergang zur weitemUmwälzung zu seyn schien. Die Verbindung Ruß-lands mit Preußen dauerte der Form nach fort; mitDänemark war nach der Schwedischen Revolutioneine geheime Allianz geschlossen; der Principal in 177z' Polen war befestigt; die Verhältnisse mit Schweden: sehr zweifelhaft; die mit der Pforte sehr verwickelt.
, Was war jedoch der Zuwachs der materiellen Kräft, te Rußlands in Vergleich der moralischen? Seit-, dem diese großen Experimente ihrer Kraft Cathari-nen gelungen waren, lernte, sie erst selbst ganz ein-0- Mm 5 sehen,'