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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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554 Ik.Per.dll. Gesch. d. nördl.Eur.Staatensyst.

sehen, was sie vermochte. Zum vollen Gebrauchder Macht ihres unermeßlichen Reichs fehlte >uir ^blos eine zweckmäßige innere Organisation. Auchfür diese fand sie jetzt Zeit. Aie neue EintheiluHr?76in Gouvernements, und die ganze darauf gegrüiuLere Verwaltung, wohlthätig in mancher Rücksicht, ^war darum nicht weniger für die Selbstherl»scherin passend. ^

zr. Um eben diese Zeit aber war es, al§der neue Günstling Pvtemkin sich hob. Vondem Funken des Genies, das dem Titanenstam»*der OrlowS eigen war, schien nichts auf ihn gekonN'men zu seyn; nicht sowohl Herrschsucht und Ruhw'sucht als Geldsucht und Ordensucht trieben ihU'^Aber einer Monarchin zur Seite, die hoher uiMkühner Ideen fähig war, schmeichelte er diesen!und so gewann und behauptete er, gestützt auf ^nen für seine Welt passenden Uebermulh, eint»Einfluß, der die Schicksale des Norden bestimmt?»

Pvtemkin (seit 1776 Deutscher Meicksfürst) wareinzige der Günstlinge Catharina's, dessen großer politist»^Einfluß erst begann, als er den Platz des Lieblings-ab. Seit 1778 hatte er bis an seinen Tod 1791ganz die Directio» der auswärtigen Verhältnisse.

Pvtemkin der Taurier, in der Minerva des Hrn.Archenholz, stückweise vvin April 1797 bis Dec. 18^Dem genau unterrichteten Verfasser dieser Biographie ^bisher noch in Nichts Wichtigem widersprochen worden.

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