s.VonCath.II.bisaufd.Verb.mitJos.N. 555
h ZZ. Von diesem Zeitpunkt an. erhielt das
r Griechische Project seine Ausbildung. Auf den
h Krümmern des Reichs der Osmanen ein Griechis
g sches Reich zu errichten, und auf den neuen Thron
rinen Prinzen aus ihrem Hause zu setzen, ward> jetzt die LieblingSidee Catharina's. Wie viel war
cr auch nicht durch den letzten Krieg, und fast noch
wehr durch den letzten Frieden, dazu vorbereitet?Die großen Schwierigkeiten konnten freylich ihr da-bey nicht entgehen; aber gerade durch diese erhielt^ <ö für sie einen größern Reiz; und im schlimmstenFall schien eine Theilung auch diese bey der Tür-^ key, so wie bey Polen, beseitigen zu können.
sl/
Die psychologisch und politisch interessante Correspondenzl' Catharina's mit dem Ritter von Aimmermann, hinter d es-st! sen Verhältnisse mit der Kapserin von Markard
. I8OZ. enthält (I^etlrs XXVl.) das eigne Geständniß der
Monarchin über diesen Gegenstand.
§
§ 34. Dennoch war und blieb dieses Project
t' lange Zeit hindurch nur eine Idee; und als es auch^ nach 10 Jahren zum zweyten Kriege mit der Pforr^ te kam, hatte diese Idee schon ihre Lebendigkeit ver-
,it loren. Aber auch als Idee haue sie darum einen
viel zu großen Einfluß, als daß sie unbemerkt bleirben dürfte. Von diesem Zeitpunkt an blieb dieH Psone das Hauptziel, der Russischen Politik; derLegen Schweden gefaßte Unwille fand darin seinen
Ableir