§ 9 O m.Pcr.^.1. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
che Verbindung der Monarchen so wenig in den «Cabinetten als in den Armeen zu vertilgen vcr- !möcht; und man hatte die Folgen nur zu oft und 'zu sehr empfunden. Wann strafen einseitige An- *sichten in der Politik nicht endlich sich selbst? ^
41. Dazu kam bey Preußen eine so schnelleund tiefe Erschöpfung, daß selbst die verschwend«'rische Haushaltung von Friedrich Wilhelm ll. siekaum erklären zu können schien. Nicht der viert«Theil des Heers war gebraucht; und statt des ge'füllten Schahes waren nach kaum zwey Jahren^ schon Schulden da'. Man verlangte Verpflegung2 «"- der Armeen von den vorderen Kreisen des deutschenReichs; und nahm neue Subsidien von England,nicht, wie es schien, des Krieges, sondern deSGeldes wegen.
Subsidientractat Preußens mit England iy. April 17^ zrim Haag abgeschlossen. ^
42. Auf der andern Seite war von dem Com ^vent schon die doppelte Maxime angenommen, nur ^Separatfrieden zu schließen; und den Krieg nicht ^zu endigen ohne die Grenzen bis an den Rhein ^ausgedehnt zu haben. Welchen Stoff zn ernsten ^Betrachtungen für den Nachfolger Fricdrich's deö ^Großen! Aber das deutsche Reich war nicht *'iPreußen; sein Verlust nicht eigener Verlust; ja ^
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