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Gesch. d. nördl. Enr. Staatensyst.--1797. 637
8. Die erste und wichtigste Folge war dieBefestigung der Herrschaft Rußlands am schwar-zen Meer. Ihm blieben die Krimm und die an-grenzenden Länder. Freylich damals meist Wü-sten; aber Wüsten wo bald Cherson und Odessaaufblühen konnten. Nicht für sich, sondern fürkünftige Geschlechter, hat Catharina hier gepflanzt.Was von hier aus werden kann, Lehrt ein Blickauf das nahe Aegeische Meer mit seinen KüstenUnd Inseln; was werden wird, mag die künftigeGeschichte erzählen.
9. Höherer Gewinn für die Gegenwart wardie Bildung von Feldherren. Russen und Deut-sche fanden die ihrigen: Suwarow und Coburg,wetteifernd ohne Neid, waren wohl mehr werthals das zerstörte Oczakow, und Chotzim. DieZeiten waren nahe, wo beyde auf andern Schau-plätzen auftreten sollten. Warum mußte ihre großeLaufbahn erst am Abend ihres Lebens beginnen?
Anhing Versuch einer Kriegsgeschichte des Grafen Al. Sn-u>arvw. 3 Th.
10. Für die beyden Nachbarstaaten, Schwe-bn und Polen, Hatte auch dieser zweyte Türken-krieg ganz entgegengesetzte Resultate. Für Schw e-den war der Preis des Krieges seine befestigteEelbstständigkeit ; und die Freundschaft mit Rußland.
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