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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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Ciaſſ. XXVIII. Vom Kochen. 242

g Ai Hbrn,-ö7. Im Julio. Barben/ Grundeln/ Forellen/ Krebſe/ Aeſchen.8. Im Auguſt. Barben/ Grundeln/ Krebſe/ Forellen/ Orfen.

9. Im September. Barben/ Grundeln/ Jorellen/ Krebſe/ Orfen.

10. Im Ocrober. Hechte/ Karpffen/ Krebſe/ Forellen.

1. Im November. Hechte/ Karpffen/ Naſſen/ Haſſeln.

12. Im December. Karpffen/ Hechte/ Naſſen/ Aal/ Haſſeln.

Was ſonſten von Fiſchwerck noch uͤbrig/ und hierinn nicht vermeldetworden/ hat die Hauß⸗Mutter nach des Landes Gewohn⸗und Gelegenheit ſichzu richten/ und kan man in der Kuͤchen nicht allezeit nach voꝛgeſchriebener Lehr/oder Regel/ ſich richten/ ſondern muß ſich nach demjenigen/ was man im Vor-rath hat/ umſehen. 1

4. Vonallerley Obſt⸗und Erd⸗Gewaͤchſen.

Von dem Obft⸗und andern Erd⸗Gewaͤchſen/ Kuͤchen⸗Kraͤutern/ unddergleichen/ koͤnnen wir der Hauß⸗Mutter nichts ſonderliches vorſchreiben/ in-deme es jedekman bewuſt/ und gemein/ daß nemlieh ein jedes Gewaͤchs/ es ſeyObſt/ Gemuͤß/ oder ander Kraͤuterwerck/ am beſten zu Tiſche zu bringen/ wanndaſſelbige reiff und vollkommen auffgewachſen; Da dann inſonderheit beydem Obſt/ das wohlgeſchmacke/ zeitige und ſchwerſte/ auch das ſchoͤnſte nachder Farbe zu erwaͤhlen ſeyn wird. Auch kan man leichtlich aus der Farbe undGeruch urtheilen/ ob das Obſt recht zeitig/ oder nicht.

Die gruͤne Farbe iſt ein Zeichen des Zunehmens und Wachſens.

Die gelbe Farbe/ eine Anzeigung des Abnehmens.

Die gruͤnlicht gelbe Farbe/ eine Gewißheit der Reiffung.

Alſo auch bey den Melonen/ Pomerantzen/ und dergleichen/ das Ge-wicht und die Schwere hat; Dann daraus kan man leichtlich ſchlieſſen/ daß die-ſelbige voller Safft; Im Gegentheil aber das leichte eine Anzeigung/ daß derSafft in der Frucht vertrocknet/ oder deſſelben wenig darinnen ſeyn muͤſſe.

Das uͤbrige alles ſtellen wir zu der Hauß⸗Mutter eigenem Belieben;Dann je ſchonere und beſſere Fruͤchte dieſelbige den Gaͤſten aufftragen/ je groͤſſe-re Ehr und Ruhm ſie darvon haben wird. Wir wenden uns demnach zur letz-ten und X. Außtheilung dieſer Claß/ nemlich:

X. Von Ordnung der Speiſen.

Weil die Ordnung in allen Sachen das Beſte/ und alſo auch nichtallein in Zurichtung der Speiſen/ abſonderlich aber/ wie dieſelbigen zierlichund nuͤtzich auff en Tiſch ſollen gefetzet werden/ erfordert wird/ unſererMeyerin hiervon etwas Unterricht mitzutheilen; Als üzaxiee e