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dem, daß er eine Werthmenge zusammengebracht habe, diesich leicht in neue Werthe auflösen läßt; aber welche Umständemüssen zusammenwirken, um, abgesehen von der Arbeit, zudiesem Ziele zu gelangen! Der Landwirth kann nicht immerdas Produkt seiner Jahresarbeit seinem eigenen Verbraucheentziehen, weil sehr oft seine jährlichen Bedürfnisse den Jah-resnutzen übersteigen. In den andern Klassen der bürgerlichenGesellschaft nehmen die zu kleinen Ersparnisse dem Produzen-ten den Muth zum Sparen, ungeachtet der Leichtigkeit, welcheihm die Sparkassen und ähnlichen, sonst so nützlichen Einrich-tungen der Art hiezu darbieten. Indessen kann man nicht zusehr zur Ansammlung von Kapitalien ermuntern, da sie derwähre Gradmesser des öffentlichen Reichthums sind, und dieglücklichste Nation jene ist, welche am meisten Kapitalien zuindustriellen Unternehmungen in Bewegung setzt.
Die Schmeichler Ludwigs XIV. hatten ihn beschwatzt, daßer seiner Nation einen Dienst leiste, wenn er viele Ausgabenmache; man sagte nicht wie und warum. Diese falsche Mei-nung hat ihn zur Begehung schwerer Irrthümer, ich würdesagen Verbrechen geführt, wenn sein guter Glaube, der un-glücklicher Weise mit seinem Hange zur Verschwendung über-einstimmte, ihn nicht entschuldigte. Er bildete sich ernstlichein, daß er dem Lande nützlich sei durch Thorheiten, womit erdas Staatsvermögen verschleuderte, und seine Höflinge konntensich ganz gut in eine Verwaltung schicken, die sie zu Wolthä-tern derer stempelte, die sie auSsogen. Das ist nicht der einzigeIrrthum, von dem uns das Licht der Wissenschaft befreit hat,und wir werden noch mehr als eine Gelegenheit haben, diebedauerlichen Folgen vieler anderer falschen Marimen zu be-obachten.