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Grundzüge der politischen Oekonomie / von A. Blanqui : aus dem Französischen
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Zweiter Abschnitt.

Von den Lolonien.

Die Colonien sind beinahe alle Töchter der Handclsbillanz.Jede Mutterstadt, die in entfernten Gegenden eine Niederlas-sung gründete, sprach gleichsam zu sich selbst: Ich bin dieHerrin dieser Waghälse (nnlnnts pnriln.H; ich machn' sieglauben, daß sie für sich arbeiten, aber im Grunde thun sie esfür mich. Ich will sie beschützen, kleiden und monopolisirenund sollte ihnen einfallen, für ihre Rechnung zu arbeiten, Tuchzur Bekleidung ihrer Kinder machen zu wollen, so werde ichsie zu züchtigen wissen. Ich will ihnen erlauben, das Zucker-rohr zu pflanzen, unter der Bedingung, daß sie den Zucker mirverkaufen, d. h. mir ihn zu demjenigen Preise geben, der mirgefällt. Was den Thee anbetrifft, so ist das etwas anders.Wenn sie Thee wollen, so sollen sie mir fünf mal mehr darinbezahlen, als er werth ist, da ich ihn nicht in China hole, umnichts und wieoer nichts und da sie nicht meine Kinder sind,damit ich sie gratis ernähre. Ich verbiete ihnen übrigens, selbstnach China zu gehen, Weib eine gute Metropole als gute Mutteribrc Kinder nicht ohne Gefahr kann reisen lassen. So war dasSystem beschaffen, das die Europäer in den beiden Indien seitihren ersten Niederlassungen daselbst bis aus den heutigen Tagbefolgt haben. Sie genießen gegenwärtig die bittern Früchtedieses Systems und eS gibt Staaten, welche früher oder späterunter der Macht dieser emanzipirten Kinder, die ehemals mitso viel Verachtung behandelt wurden, erliegen worden. 5m