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Grundzüge der politischen Oekonomie / von A. Blanqui : aus dem Französischen
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dels übertrieben und mit Unrecht geglaubt, die Wechselbriefeseien immer im Falle, das Geld zu ersetzen. Man muß nichtaus dem Auge verlieren, daß ein nach einer bestimmten Fristzahlbarer Wechsel nur insofern einen Werth hat, als er sichaus eine Garantie gründet. Diese Garantie besteht darin, daßman das Equivalent der Summe des Wechselbrieses an den-jenigen Ort und denjenigen Ncgotianten wirklich gesandt habe,auf den man den Wechsel gezogen. Ohne diese Bedingung istdas unterschriebene Papier nichtig und werthlos. Solche werth-lose Papiere würden z. B. die Billets der Bank von Frankreichsein, wenn sie nicht im Stande wäre, nach Sicht und in Geldalle diejenigen Billets auszuzählen, welche man ihr präsentirteund die sie zwar als von ihr ausgegeben anerkennet?, aber sienicht Honoraren (einlösen) könnte.

Die Banken sind gewöhnlich Institute, bei denen mauWerthe in Münzen, Goldstangcn oder Wechseln niederlegenkann. Man nennt die Bank Depositen-Bank, wenn sieFonds besitzt, welche Kaufleuten angehören, die eine offene Rech-nung mit ihr haben und welche den Betrag ihres Depositumsauf eine andere Person übertragen können. 1) Ihr Vortheil indiesem Fall besteht in einer Gebühr, die sie von jeder Uebertra-gung beziehen und hin und wieder in den Ergebnissen mißli-cher Operationen. Jedoch liegt es in ihrem Interesse, die Fonds,welche ihnen anvertraut sind, so wenig als möglich bloß zustellen; unwiderbringlicher Verlurst des Kredits wäre dieFolge. Die in der Geschichte von Holland so berühmte Bankvon Amsterdam hatte in dieser Beziehung das Beispiel einergroßen Treue gegeben. Als die Armeen Ludwigs XIV. sich

(> Barke» dieser Art nennt man bester Girobanken.

A»m. d. Uebers.