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IMITATIONE.
von Corn. Boey, *Gravenhage, 1664., 1 j, Dän. Kbltvn.,1730, 12. Schwed. von Jo. W. Liljestrale, 1798»
8« Island. IJoolum , 2676, 12. Grönland, von P.
Egede, Kopenh. , 1787» 12. Böhm. ©. O. , 1698» 32 .Poln. Kraltau , 1571, 12. *Kalisch , 1722, 12. IVilna ,1770, 22. Ungrisch Nagy - Szombatban, 1772, 12.
Kassitn, 1782, 8.
10498b. (IsirTATiOKE.) A treatyse of tlie imytacion andfolowynge die blessed iyfe of Criste, compyled in latinbyj. Gerson and transl. into Englysslieby W. Atkynson.Lond., Pynson, 1505, 4 * Tiie fouxtlie bolie of tlie folowingeJesu Clirjst, and of the contempninge tiie world. ib.,id., 1504, 4. 2 Thle in 1 Bd.
In des Herz, von Marlborough Auct. zu Lond. 2819 mit11 Pf. 15 s b* bezahlt. Eine neuere engl. Uebs. von G.Stauhope, Lond ., 1742, 8. — S. auch Consoi-ation.
Immanuel s. e.mmasi'f.l.
10499a. Imoi.a , J. de, Liber Clententinar. editus etcompositus per J. de Imola. Hoinae, J. Gensberg, 22 .An S . 1474 . gr-f-
1049g 13 - — lectura super prima pnrte infortiati. Ven.,J. de Colouia, 15. Sept. 1475, f.
10499c. ■— lectura in seemidam partem digesti novi deVerbor. obligationib. Mediol., Cp. Yaldarfer, 15. Nov.
1477 , f-
104991! — repetitio cap. cum contiugat de jtrrejuran-do. Bon., impressore Zaffone, 1476. f-
10500. IiarsKATO, Ferrante. Dell’ istoria naturalelibri XXVIII. Napoli, 3 599 » £ mit I/sc/tnn.
Schöner als die mit Noten von Mar. Ferro vermehrte 2eAusg. *Ven., 1672, f. mit Ilschun. Latein. *Lps.,
1695 > 4 »
*10501, Imferiali , Jos. Ren, Bibliotliecae Card.Tmperialis catulogns secundum auctoi. cognomina ord.alpliabetico dispositus una cum aitero catalogo scientiar.ct artium (op. Justi Fontnnini). Komae, 1711, f.
Etwas bibliographisch genauer als andre Kataloge jenerZeit, u. mit (unzureichender) Angabe der eingedrucktenSchrr. Angehängt ist ein systemat, Verzeichniss, in■welchem bloss die Namen der Vff. angegeben werden,welche dann im alphab. Katal. aufzusuchen sind. Dasdabei zum Grunde liegende (nicht vorzügliche) System•wieder abgedr. in J. 1 ). Kotiert sylloge scriptor. de or~din, ac ornanäa bibl. Ff,, 17281 4* V* 145 ss.- — Neuerist: Catalogo della libreria del Card . Gius, Ren, Impe-
riali, Roma, *7<j3 , 8. sBde.
*10503. Imperialis, J . Museum Iiistoricum et pliy-sicum. Ven. f ap. Juntas, 1640, 4 - mtt 57 von
4 nd . Salmincio .
Höchstens noch wegen der KK. gesucht, sonst ohneWerth. Das mus. hist, ohne die KK. wiedergedruckt anAllatii apibus urbanis. Bmb., 2711, 8.
10505. Impostoribus, de tribus. Anno M. D. ITC.
0598 )» kl. 8-
Titelbl. u. 46 SS. mit der Sign. A~F. Die 46e Seitehat nur 5* Zeile Text, u. darunter steht: Tantum!Mit Gewissheit kennt man 5 Exx. dieser gedrucktenAusg., in der K. Bibi, zu Par. (für 474ÜV. aus Yallierc,der es für 500 liv. gekauft hatte), in der chemal. Cre-vennaiachen u. in Renouard’s Bibi. Kenouard glaubtdiese Ausg. wirkl. im J. 1598 oder doch im nächstfolg,Jahrh. gedruckt; Brunet hingegen, welcher ebenfalls.Renouard’s Ex. vor Augen hatte, hält sie für einen deut-schen Druck des 18. Jahrh. Crevenna vermuthet imDatum einen Druckfehler statt 1698. Dass es bereitsim ersten Drittel des 27n Jahrh. allerdings eine gedruckteAusg. gegeben haben muss, geht aus Campanellaeatheism . triurnph . Par., 163G, 4. praef. p. 2 hervor,der die Schrift in Deutschland gedruckt aieunt u. selbstvor Augen gehabt xu haben scheint. Auch CI. Havdy
IMPOSTOMBUS, de TRiBus. 8oS
ff 1678) versicherte Leibnitz , dass er die Schrift selbstgesehen habe , u. beschrieb den Druck so, dass er denRackauischen Drucken ähnlich sei ( Marchand dictionn,1 , 320, not. R.) Dass es aber auch einen spätem, eben-falls in Deutschland gemachten undatirten Nachdruckin 8. giebt, den 1753 der Wiener Buchhändler XL Strau-be debitirte, sieht anan aus Schclhorn's Ergotziichkeiten.III, 2080 ss.
*10504. (Impostokibus.) De tribus inundi impostoribus,JMose, Christo et Maliumet, breve compendiiun. o. O.u. J., hl. 8- 64 SS.
Zu Berlin oder vielmehr Giessen im J, 1792 gedr. DasBuch: Re tribus impostoribus , des trois impost eurs.
Ff. sur le Mein (Rott. , Böhm), 1721» kl. 4. 60 SS-Yverdon , 1768, 12. 0. O. (Holland), 1775? 8- u. 0.O. (Deutschi.), 1777, 8. 152 SS. ist französisch, u.nichts anders, als der bekannte Esprit de Spinosa.
Die Forschungen über Alter u. Ursprung dieser Schriftsind seltsam angestellt worden. Statt sich mit der wirk-lich vorhandenen Schrift zu beschäftigen, jagte mauunverbürgten u. gehässigen Ucberliefernngen alter Chro-nisten nach, nach welchen sich Kais. Friedrich II ähn-liche mündliche Aeiisserungen erlaubt haben sollte, u.man gab sich alle Mühe, diese Aeusserungen in eineSchrift zu verwandeln , welche er selbst oder sein Kanz-ler Pt. de Vineis oder noch andre geschrieben habensollten. Da die obige Schrift jener fernen 7 ,eit durch-aus unangemessen ist, u. in den Mss. bisweilen aucheinen andern Titel (de impostui is religionum) führt, sogerieth man auf die wunderliche Behauptung, die Schriftexistire gar 2iicht, u. die wirklich vorhandene sei unter-geschobnes späteres Machwerk. Dass es indessen nieeine andere, als die angeführte, gegeben, ist gewiss.Das erste bestimmtere Zeugniss von ihr giebtFlorim. Raemundus de orig, hacres. Lib. II. c. 16, dersie bei seinem Lehrer Pt, Ramus zu Paris (f 1572) gese-hen zu haben versichert, u. Mersenne in quaestt. inGenesin. Par. 2625, f. giebt p. 553 u. 1829 nach derRelation eines andern sogar ihren Inhalt an. Wärendiese Zeugnisse nicht vorhanden, so möchte man sichfast versucht fühlen , die Schrift erst nach dem J. 1G09,oder gar 1 622 geschrieben zu glauben, weil folg. Stellein ihr vorkommt: An vero credendum est, quia boriaefoeminiculae Franciscum , IGNATIUM, Dominicum etsimilcs-tanto cultu prosequuntur , dictare rationem , adminiiiium SANCTORUM hominum aliquem esse eolen -dürft? Ign. Loyola aber wurde erst im J. 1609 selig u.im J. 1622 heilig gesprochen. Die gewöhnliche.’i Mss.schliessen übrigens mit den Worten: a quo currere in-cepisti vollständigere hingegen: Testimonia eorum,qui extra ecclesiam Judaicam vel Christianam sunt,omittirnus. Tantum.
Vorzüglichste Nachweisungen : Monnoye in den Me-nagianis IV, 374 ss. u. in Sallengre mem. de litt. I,386 ss. Menage Antibaillet I, 267. Krause’s Bücher-historie II, 280 ss, Struvii acta litt, T. I. fase. II. p.
73 not. fase. VII. p. 10. Sinceri Naclirr. von lauteralten Büchern I, 212. Bremisches u. Verdisches frei will.Hebopfer Bd I. (1752),. 8G7 ss. Schelborn commere,epistol. Uffenbach. II, 440, 445., Blaufass Beitrr. zurKenntn. seltner Büch. I, 86 ss. 38$. (Baumgarlen)Nachrr.*von einer Ilall, Bibi. III, 554 ss. Erem. u,Vcrd. Bibi. Bd III (2757J » 832 ss. Marchand dictionn.
1, 312 ss. (zu den p. 321 angeführten Zeugnissen Mer-senne’s ist noch das zu fügen in Brantii epp. claror.viror. p. 299.) J, Cp, Harenberg de secta non timen ■tium Dcum , exhibens originem famosi dicterii ac com-mentitior. scriptor. de tribus impostorib. Brunsv. 1756,
8. Schriften der Anhalt, deutsch. Gesellsch. Bd I. St.
2, S. 3 ss. (J. Mch. Mehlig) das erste schlimmste Buchoder Abh. von der Sehr, de trib, inip. Chemnitz, 3764,
8. Cat. de Crevenna (1775) I, 144* Tiraboschi storiadella lett. Ital, IV, 27 ss. C. Fr. Lubert Haas Beitrr.