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SPANGENBERG, cyr.
‘21563. Spakgekbeho, Cyr. Ailelsspiegel. Schmal-kalden, Schmück, 1591—94, f. 2 Ilde.
Sehr selten und brauchbar. Besonders selten ist der 2eTlieil.
‘21564. — Mansfehlische Chronica. Th. I. Eisleb.,Petri, 1572, f.
Gellt bis 1571 und ist nicht fortgesetzt. Bios neuer Tit.ist: Sächsische Chronica. Ff., 1576 od. *1585 , f.
*21565. Spakhemius, Ezech . Dissextatt. <le praestan-tia et usu veterum numismatum. T. I. Lond., 1706od. 1717. T, II. Amst., 1717» f. 2 Bde mit KK.Auch *gr. P•
Sehr gesucht. Die Exx. auf gr. P. sind selten. Von letz-teren giebt es ein besseres und ein geringeres Papier.(Beide Arten in Dresden.)
*21566. — orbis Romanus. Ed, II, auctioi. Lond.,Churchill, 1703, 4*
Nachgedruckt *Hal. et Lps., 1728, 4.
*21567. Spamiemius, F. Opera onmia. LB., I701—3» h 3 Ihle in 2 Bden, mit KK.
Spannagel s. Notizia.
*21563. Sparke, Jos . ( anon .) Ilistoriae Anglicanaescriptores varii e codd. mss. nunc primum editi. Lond.,
1723. f-
Es giebt Exx. auf gr. P. und 25 Exx. auf sehr gr. P. DerInhalt ist, wenigstens für den Ausländer, nicht sehrwichtig.
*21569. Spahrmakn, And . Resa til Goda-Hopps-Udden. Stockh., 1735, 3.
Ein 2r Bd ist nicht erschienen. Englisch übs. Lond.,178G, 4. 2 Bde mit KK. Deutsch von C. II. Groskurd,Berl 1784, 8- Holland. Leyden, 1787, 8- 2 Bde mit KK.
*21570. — museum Carlsoninnum exliibens novns etselectas aves coloiibus ad vivum brevique descriptioneillustratas. Fase. I—IV* Holm., 1736—39, f. mit100 Ul. KK .
Es giebt auch Exx. in gr. Fol.
Spartianus s. Hisioriae Aug. scriptores. — Specchio diCroce s. Cavalca. — Specimen s. Cuffeler.
*21571. Specimeks of the ancicnt sculpture Egyptinn,Etruscnn, Greek and Roman, selected from differentcollections in Great-Britain, by the society of Dilet«tanti. Vol.I. Lond., 1809, gr. f. mit 7 $ KK. (i$Pf. 13.?/;.)Herausg. war Payne Knight. Die Zeichnung ist sorgfäl-tig und die meisten Tafeln zeugen von seltner Vollen-dung. Auch die Erläuterungen sind mit Fleiss gearbeitet,aber die Kunstansichten des Herausg. sind nicht weither, vgl. Wolf literar. Analekten I, 128 ss.
Spbcimens of the early engl, poets s. Ellis.
21572. Stectator (by Reh. Steele and Jos. Addison),with illustrative notes by Rb. Bisset, Lond., 1797 od.Ißoi, gr. ß. ß Bde, Vel]n — The Guardian. Lond.,1797* g r * 8* 2 Bde. — The Tarier, Lond., 1797, gr. ß.4 Bde.
Diese Ausgg. gehören zu den besten.
21573* — the spectator. Lond., Sharpe, Ißoi, kl. 8*8 Bde mit KK. The Guardian, ib., ißoi, kl, ß. 2 Bde.The Tatler. ib., ißoi, kl. ß. 4 Bde.
Von dieser säubern Ausg. giebt es auch Exx. auf gr. F.
21574* — rite spectator, with preface historicai andbiographical by Alex. Chalniers. Lond., 1506, gr. 3.ß Bde .
Von dieser Ausg. giebt es eine Wiederholung Lond.,18081 12. 10 Bde, wozu der Guardian in 3 Bden und derTatler in 5 Bden gehören. (Alle 18 Bde 2 Pf. 11 sh.)
21575. — riie spectator. Lond., Wilson, 1315, 8*in 1 Bd (1 Pf. 1 sh.) The Guardian, ib., id., ißl5, 8-(4 sh. 6 d.) The Tatler. ib., id., 1314, $. (los/t.öd.)Diese Stereotypausg. in 3 Bden ist gut gedruckt. — Vonden altern Ausgg. werden in England Grosspapierexem-plare der Ausg. Lond., Tonson, 1744, 8. noch geschätzt.
Specule des pecheurs s. Castel,
SPECULUM. 1) lateinisch. 820
21576. SpEcutUM luimanae salvationis. j) Lateinisch.
0 • 0 . u. J. , f. mit Ilschnn.
Dieses Werk, welches Darstellungen aus dem A. u. N. T.,bisweilen auch aus der Profangeschichte (auf jedem Blattezwei) mit einer kurzen Erläuterung enthält, zeichnetsich nicht blos durch seine artistische Ausführung vorallen Holzschnittwerken jener Zeit aus , sondern ist ins-besondere auch durch seinen, nunmehr ausser allenZweifel gesetzten, holländischen Ursprung wichtig fürdie Geschichte der Ilolzschneide- und Buchdruckerkunst.Vgl. über dasselbe Celsii hist, biblioth. Stockholm,p. 208 sq. And. Sam. Gesneri progr. de speculo hum.salv., in seinen cxercitatt. scliolast. varii avgumenti.Nrb., 1780» 8* p. 322 ss. Seelen’s Abhandl. in der Novabiblioth. Lubcc. Vol. I. nuni. 4. Fränkische acta eriulitaet curiosa. i5.Samml. Nrb., 1729, 8. P.25G —260, Jo.Cp. Nenieitz vernünft. Gedanken über histor. etc. Mate-rien. Th. I. Ff. a. M., 1739, 8- p. 54 — 44. Hamburg,vermischte Bibi. B. II. S. 81. Murr’s Journal III, 10.Meermanni origg. typogr. I, 100 ss, Aretin’s Beitrr. V,170. Horne’s introd. to the study of bibliography. T. II.appendix p. X ss. Heineken idee gihier. 432 ss. Heller’sGesch. der Holzschneidekunst 375 sq. Santander dictionn.III, 36a ss. Dibdin’s bibliogr. decameron I, 345 ss.
Der holländischen Urofficin gehören nur 4 Ausgabendieses Werks an, welche nach den neuesten Untersu-chungen so auf einander folgen: Die erste mit holländi-schem , die erste mit lateinischem , die zweite mit hol-länd. und (gleichzeitig mit letzterer) die zweite mitlatein. Text. Die Ilschnn. sind in allen diesen Ausgg.Abdrücke derselben Platten. Die frühere Annahme vonbeweglichen hölzernen Typen auf einem Theile der Blat-ter der beiden ältesten Ausgaben ist jetzt dahin berichtigtworden, dass jene roheren Typen aus einer weichemMetaliraasse, entweder Blei oder Zinn, gefertigt waren.
50 rückt also dieser Druck mit Recht in die Reihe derältesten Documente für die Geschichte der eigentlichenBuchdruckerkunst ein.
Nach Urn. Koning’s gründlichen Forschungen ist die-jenige lateinische Ausgabe , welche Heineken und die an-dern frühem Bibliographen für die erste hielten, als diezweite zu betrachten. Die jetzt als solche angenom-mene erste Ausg. besteht aus 63 nur auf Einer Seite be-druckten Bll. in 5 Lagen, von denen die 5 ersten Bll. denProlog enthalten. Man unterscheidet diese Ausg. vonder zweiten dadurch, dass sie ganz mit Metalltypen ge-druckt ist. Sie ist die weitem seltnere und man kenntvon ihr nur die Exx. auf dem Stadthause zu Haarlem(ohne den Prolog), in den königl. Bibll. zu Paris und zuHannover (nur 44 Bll) und in der Bibi, des Hm. vanIlulthem in Holland. Ob die Exx. in den Bibll. zu Wienund Stuttgart von dieser Ausg. sind , ist nicht gewiss.Vgl. Heineken id^e p. 449. Koning Verhandeling 155 ss.(in der franz. Uebs. 73 ss.)
21577. — — o. O. u. J ., f mit Ilschnn.
Zweite Ausg. mit lat. Text, früher als erste gezählt. AnBlattzahl, innerer Einrichtung und Type der vorigenganz gleich, aber dadurch unterschieden, dass 20 Bll.(es sind 6, 7, 9 — 16, 18, 19, 21, 22, 26, 27, 31, 52»
51 , Go) des Textes in Ilolztafeln geschnitten und vieleAbbreviaturen der ersten Ausg. hier aufgelöst sind. Derletztere Umstand, sowie dass mehrere orthograph. Feh-ler der in Ausg. hier verbessert sind, zeugt daiür, dassdiese Ausg. wirklich die spätere ist. Das Eintreten derHolztafeln erklärt Hr. Koning durch den zwischen Er-scheinung der m und 2n Ausg. beiKoster verübten Dieb-stahl. Von dieser Ausg. kennt man übrigens (und auchdiess lässt sich als ein Grund für ihr späteres Erscheinenanführen) mehr Exx., als von der ersten. Mir sind fol-gende bekannt: königl. Bibi, zu Paris, Bibi, der Sor-bonne, königl. Bibi, zu Berlin, Hr. van Rendorp zu Am-sterdam (defect) , Hr- van Westreenen im Haag (defect),Bibi, des Grafen Fembrock in England, Lord Spencer