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VALLA., g.
VALLISNIERI, ANT.
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*23355. Vai/la, G. De expetendis et fugiendis Te-bus opus. Ven., Aldus, m. Dec. 1501, gr. f. 2 Bde.Bios von Aldinensaramlern gesucht, weil das Werk zuden schönsten Aldinischen Drucken gehört; übrigensaber von sehr unbedeutendem wissenschaftl. Interesse.Exx. auf gr. P. gibt es nicht.
ß 5356* Yalla, Lr. De elegantia latinae linguae li-bri VI. Komae, in Pinia regione (Pli. de Lignamine),
1471. f -
Sehr seltne und wahrscheinlich erste Ausg. dieses Werks.12 Bll. Vorst. (Brief an Tortellius und Inhaltsverzeichnisseund 219 Bll. Text mit 54 Zeilen, ohne Sign., Cust. undBlattzahl.
23357--Ven., N. Jenson, 1471, gr. 4.
Zweite, fast eben so seltne Ausg. Nach der Bl. 190 bbefindlichen Schlussschrift folgen 2 weisse Bll. und 8 Bll.Register. In allem 200 Bll. mit 59 Zeilen, ohne Sign.,Cust. und Blattzahl.
Von den übrigen Ausgg. sind noch gesucht Komae,Am. Pannartz, 1475, /. Ven., her. Aldi , 155 6, kl. 4.Par., Bb, Stephanus, 1542, 4.
*23358* — opera, nunc primo in unum volumen col-lecta et exemplaribus variis collatis emendata. Bas.,H. Petrus, 154° od. 43» L
In dieser Sammlung fehlen seine Uebss. des Thucydidesund Herodotus und *Historiar . Ferdinandi , regis Arago -niae, libri III. Par., Colinaeus, 1521, 4.
Vallador.es s. Sotomayor.
*23559. Vallakcey, Charl . Grammar of tlie iberno-celtic or irisli language, to wliicli is pxefixed an essayon tlie celtic language. Dublin, 1773, 4« Ed, II. ib.,1782, 8*
23560. — collectanea de Tebus liibernicis. Dubl.,1770, 8* 4 Bde.
25361. — essay on tlie antiquity of tlie irisli language,being a collation of die irisli witli die punic language.Lond., Tliorpe, 1322, 8* (5 sh.)
23362, — prospectus of a dictionary of die languageof die Aire Coti or ancient Irisli, compared witli dielanguage of die Cuti or ancientPersians. Dublin, 1802, 4«
Valle, Gu . della, s. Dati und Lettere Sanesi.
23565* Valle, Pt, della. Viaggi, descritti da luixnedesimo in lettere famigliari, divisi in tre paTti,cioe la Turchia, la Pexsia e P India. Borna, 1662, 53,63, 4* 4 Bde.
Beste Ausg. des ital. Originals. Die re Ausg. des mBdesvon 1650 ist schöner, als die von 1662, aber letztere istdagegen mit Valle’s Leben von Bellori und mit seinemPortrait vermehrt. Nicht geschätzt sind *Ven., 1661, 12.3 Bde. Bol., 1672, 8. 4 Bde. Ven., 1681, 8- 4 Bde.
Franz, (von Et. Carreau und Fr. le Comtek Par., 166lod. *1665 — 64 od. 1670, 4. 4 Bde. 9 Par ., 1745, 12.8 Bde. — Deutsch *Genf, 1674, f. 4 Thle in 1 Ed,mit KK. — Holland. Amst., 1664 od. 66 od. *8i> 4.mit KK. — Engl. Lond . , 1665 , f.
♦23564. Valles. Historia del invictissimo y muyanimoso cavalleTO y capitan Don Hernando de Avalos,marques de Pescara. Zaragoza, Milan, 1562, f. goth.Auch Anvers, 1555 od. *1570, 8.
23365* — cronica de los reyes catolicos D. Fernandoy D. Isabel. Zarag., 1576, f.
*23366. Yalliere, li. Cesar de la Baume - le-Plane,duc de la. Catalogue des Livres de la bibliotlieque defeu Mr. le duc de la Valliere, par Gu. de Bure. Pre-miere Partie. Par., de Bure, 1783* 8* Supplement,ib., 1783* 8* ( ib *» 1 780» 8* 5 Bde, — Seconde
paTtie, disposee par J. Luc Nyon l’aine. Par., Nyon,17 88* 8- 6 Bde .
Einer der reichhaltigsten , belehrendsten und genauestenKataloge, welche es giebt, und nicht nur dem Biblio-graphen, sondern auch dem Literator völlig unentbehr-lich. Der Herzog von Valli&re (sein Bibliothekar war
der bekannte Abb£ Rive, sein Rathgeber der kenntniss-reiche Bibliograph Mercier de S. L£ger) , hatte es aufeine universelle Bibliothek abgesehen und sammelte nichtnur nach wissenschaftlichen, sondern auch nach biblio-manischen Rücksichten. Während er mit einem unbe-rechneten Kostenaufwande Handschriften, Incunabeln,Pergamentdrucke, Grosspapiere und Seltenheiten allerArt zu erwerben unaufhörlich bedacht war und auf aus-gezeichnete Exemplare vorzügliche Rücksicht nahm,suchte er zugleich in allen wissenschaftlichen Fächerndas Beste und Interessanteste zu erhalten, und sammelt«mit besonderer Liebe für die Fächer der Dichtkunst,Dramaturgie und Romane, in welchen er wahrhaft könig-liche Schätze besass. Die Bibliotheken von Guyon doSardi&re, Bonnemet (1772 für 18,000 livr.), Jacksonund Urfe (aus letzterer nur dieMss. und Pergamentdrucke)erwarb er im Ganzen, aus der Versteigerung der Gai-gnat’schen allein kaufte er die Hauptschätze für 80 ““90,000 livr., und seine Aufträge in der Askew’schenAuction beliefen sich auf 12 — 15,000 livr. So entstanddiese durch Glanz, Auswahl und zweckmässige Vollstän-digkeit gleich ausgezeichnete Bibliothek , welche bei sei-nem Tode 32,205 Werke (die Bände ungerechnet) insich fasste.
Aus den grössten Kostbarkeiten und Seltenheiten hatteer ein besondres Cabinet gebildet, dessen Verzeichnissdie 3 ersten Bände des Katalogs enthalten» Es bestandaus 5668 Werken und gab bei der Versteigerung einenErtrag von 464,677 livres 8 sous. Die vorzüglichstenKäufer waren die kaiserl. Bibi, zu Wien und der GrafRewiczky. Der Katalog dieses Cabinets ist von Deburegearbeitet, die Beschreibung der Handschriften aber vondem jetzigen königl. Bibliothekar Vanpraet, Letztereist musterhaft und eine nicht hoch genug zu achtende' Quelle für die ältere französische Literaturgeschichte.Auch Debure hat bei der Beschreibung der vorzüglich-sten Seltenheiten an gedruckten Büchern, namentlichder Incunabeln, rühmlichen Fleiss angewenäet, und einvortreffliches Register erhöht den Werth dieser erstenAbtheilung. Nur hat Debure häufig die Titel selbstnicht mit der Genauigkeit und Vollständigkeit angege-ben, welche der Bibliograph verlangen muss.
Die andere Abtheilung der Bibliothek bestand aus demeigentlich wissenschaftlich Gangbaren (obwohl auch inihr noch Seltenheiten hohem Ranges Vorkommen), undenthielt 26,537 Werke. Das Verzeichniss derselben hatdaher ein mehr wissenschaftliches Interesse, als das derersten Abtheilung, und ist zugleich mit ungleich grösse-rer und fast nichts zu wünschen übrig lassender biblio-graphischer Genauigkeit gearbeitet, leider aber sehr un-bequem angeordnet und ohne Register. Einen besondernWerth behauptet dieses Verzeichniss dadurch, dass dieWerke, welche es enthält, beisammen geblieben sind.Die zweite Abtheilung nehmlich wurde vom Marquis dePaulmy (s. oben ‘Melanges) im Ganzen gekauft, vonihm im J. 1785 mit seiner ganzen übrigen Bibliothek anSe. Maj. den jetzt regierenden König von Frankreich (da-maligen Graf von Artois) wieder verkauft und bildet jetztden beträchtlichsten Theil der sogenannten Bibi, de VAr -senal (in der republican. Zeit Bibi, du Pantheon genannt)zu Paris.
Von allen 9 Bden dieses Katalogs giebt esExx. auf gr. P.in 4. , aber nur 12 Exx. auf g r . P. d’Annonay.
In Segur m^moires I, 147 wird übrigens Valliere alsblosser Hofmann geschildert, und seine Autorschaft vonder Bibliotheque du theätre fran$. (s. oben Bibliothe^usnum. 2395) wird bezweifelt.
*23367* Vallisnieri, Ant. Opere fisico-mediclie.Ven., Coleti, 1733, f. 3 Bde mit KK.
Diese Sammlung seiner sämmtl. Werke wurde nicht so-wohl von seinem Sohne Antonio, als vielmehr von Sa-verio Quadrio besorgt. Es giebt Exx. auf gr. P.