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Allenthalben sah man während dieser Periode den Verbrauch hei-mischer Erzeugnisse an die Stelle des Consnms ausländischer tretenund die Fabrikanten sowol wie die Dampfschiffahrt - Gesellschaften undEisenbahn-Unternehmungen lernten nachgerade die Beihilfe fremder Ma-schinisten und Werkmeister mehr und mehr entbehren. — Kurz, derZustand des österreichischen Gewerbbetriebes war um das Jahr 1840ein ungleich erfreulicherer als er drei Decennicn zuvor, da die Er-theilung technischen Unterrichts sich noch auf wenige Orte und Institutebeschränkte, gewesen und obgleich in diese Zwischenperiode die Wirksam-keit auch anderer, zur Förderung desselben getroffener Institutionen, wiez. B. der Privilegien-Patente vom 8. December 1820 und 31. März1832 *°) mehrerer Gewerbe - Vereine u. s. w. fällt: so haben dochdie oben aufgezählten Bildungsanstalten sicher keinen geringen Antheilan dem besagten Resultate^«). Gleiches gilt von der Bedeutung, zuwelcher sich Oesterreichs Handel binnen der gedachten Jahrzehrndeemporgeschwungen hattest,).
") Siehe: Kraus, Ant. Edl. v., Geist der österreichischen Gesetzgebungzur Aufmunterung der Erfindungen im Fache der Industrie, verglichen mit der engt.,französischen und nordamerikanischen Gesetzgebung, Wien t838. (Der Verfasser diesesCommentars ist der Verfasser der erläuterten Gesetze selbst und daher wohl auch vorAllen zu dieser Erläuterung berufen gewesen.) Ferner: Harkup Joseph, Beiträgezur Kenntniß der Handels- und Gewerbs-Berfassung des österr. Kaiserstaates u. s. w.,Wien 1829.
") In Böhmen bildete sich im I. 1829 ein Verein „zur Ermunterung desGewerbsgeistesin Steiermark während der Jahre 1833 bis 1837 ein „Ge-werb-Verein," dessen Wirksamkeit in der Folge nicht nur auf Krain und Kärnthen,sondern auch auf O b er österre ich und S atz b u r g ausgedehnt wurde; in Nieder-österreich entstand ein solcher im Jahre 1839, in Pest 1844, in Reichenberg(für die Fabriksbesitzer und Gewerb-Jnhaber der Stadt sowohl, als ihrer Umgebung)im Jahre 1845.
" ») Um deutlichsten erhellt dieß aus dem im Anhange unter Litt. ^4. mitge-theilten Verzeichnisse von namhaften Industriellen, Bautechnikern, Kaufleuten und Me-chanikern, welche aus den beiden polytechnischen Instituten (zu Wien und zu Prag)hervorgegangen sind nnd denselben zu dauernder Zierde gereichen.
">>) Einen überaus gewichtigen Beleg für den fraglichen Aufschwung der In-dustrie sowohl als des Handels in Oesterreich liefert die stete Progression, in welcherdie Fabrikatenausfuhr während der Jahre 1813 bis 1832 stieg. Nach einem Aus-weise der k. k. Gefallen- und Domänen - Hosbuchhaltung vom 17. Juli 1834 reprä-sentirte z. B. der jährliche Export von Glas- und Thonwaaren im Durch-schnitte der Jahre 1813—1820: 775,834 fl.; jener von Kleidungen 440,062 fl.; jenervon S ch a sw o l l w. a a r eu 5,553,446 fl.; jener ven Baumwoll waaren2,709,717 fl.; jener von Waaren aus Flachs und Hanf 3,030,980 fl.; jener