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Ueber die Frequenz dieser Lehr - Anstalten vermögen wir fol-gende Aufschlüsse zu geben:
Die gedachten 120 unselbstständigen Unter-Realschulen waren imSchuljahre 1852/53 von nicht weniger als zehntausend sieben-hundert und neunundfünszig Schülern besucht, wobei nochbemerkt werden muß, daß über die Frequenz jener zu Klosterneuburg i»Oesterreich u. d. Enns, zu Schönberg in Schlesien, zu Raab und Oedembürg in Ungarn, dann sämmtlicher italienischen und im Militärgrenz-lande befindlichen keine Daten uns vorliegen, und daß nebenbei (nament-lich zu Wien, zu Prag, zu Klagenfurt und zu Monza bei Mailand)auctorifirte Privat - Institute bestehen, welche einer ziemlich bedeutendenFrequenz sich erfreuen.
Von jener Schülerzahl treffen einzig auf Wien 1897 und ausPrag 1070 Freqnentanten.
Nach den einzelnen Kronländern vertheilt sich dieselbe folgender-maßen: Böhmen mit 2906, Nieder-Oesterreich mit 2254, Mahren mit1323, Galizien mit 909, Steiermark mit 510, Schlesien mit 459, Tirolmit 278, das Küstenland mit 232, die Bukowina und Ober-Oesterreichmit je 148, Dalmatien mit 121, und Kärnten mit 24.
Die meisten Schüler (690) zahlte die Schule bei St. Annain Wien, die wenigsten (je 5) zählten jene zu Riva und Ala inSüdtirol. — Der erstgenannten Schule reihen sich als „meistfrequcn-tirt" folgende an: Die Altstädter in Prag (mit 404 Sch.), jene an derDompfarre zu Graz (mit 342 Sch.), die Piaristenschule auf der Miedenin Wien (mit 302 Sch.), jene am Neubau in Wien (mit 272 Sch.),jene an der Pfarre 8t. lVIuriu Viotoriu zu Prag (mit 259 Sch.),jene in der Leopoldstadt zu Wien (mit 250 Sch.), jene zu Lemberg(mit 224 Sch.), die Neustädter in Prag (mit 215 Sch.), die Pimristenschule in der Josephstadt zu Wien (mit 214 Sch.), jene zu Kvmo-tau in Böhmen (mit 212 Sch.), jene zu Leitmeritz in Böhmen (mit206 Sch.), jene zu Pilsen in Böhmen (mit 200 Sch.), die Joseph-städter zu Prag (mit 192 Sch.) u. s. w.
Die Frequenz der selbstständigen Unter-Realschulen stelltsich — so weit die uns vorliegenden Angaben reichen — folgenderMaßen heraus:
Die Schule zu Salzburg zählte im Sommer-Semester desJahres 1853: 153, jene zu Laib ach 182, jene zu Innsbruck 110,
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