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man ein«dabei stc-' Absich-l hervor-> sey da,?o würd«ich/ un!wie vonn. Was>dere be>«rtheiisehwünsche,und dasstitutioner werf«ne mch«llt. Sor Ehrene fremd«z in dieAuf denen, einWankel-Sacheneitcn zuimmungl lassen/'orm amn könn-an die-e Resti-u zwci-larauer-^cvatter
gestanden. Wolle man nicht/ daß fremde Fürsten sich ein-mischen/ so sey dieß neu und unerwartet/ denn Frankreichhabe immer seine Meinung gehabt/ i§.;6 wie 1712 sey im-mer das BcreinigungSwaffer aus dieser Quelle genommenworden. Die katholischen Orte hätten nicht geglaubt/daß sie jetzt auf einmal so widrig und mißbeliebig würde.Uebrigens müßte es ihnen sehr angenehm seyn/ wenn dieevangelischen Orte hierin aus eigener Großmuth handel-ten. Das aä rekerenälim sey so alt als die Eidgenossen-schaft/ weil die Interessen nicht immer gleich seyn könn-ten. Sonderbar sey es/ daß man das demokratische Regi-ment auf einmal so abgeschmackt finde/ da doch von die-sem Regiinent die Städte ihre Freiheit bekommen hätten!Was denn die Einigkeit sey/ was man unter ihr zu ver-stehen habe? ob man zu dem/ was vorgetragen werde/ im-mer nur Ja sagen müsse? Wer den mächtigern Ortenihre Schlösser und Besitzungen/ ihr herrliches/ fruchtbaresLand wohl müsse schützen helfen/ wenn nicht die Kleinen / dieman so verachte. Allein/ man inöge hadern/ balgen undkeifen/ wie man wolle/ so werde immer ein Wort dasandere geben und also des Klagens kein Ende werden. Solange die Bitterkeit des Herzens die Zunge leite und ihreDämpfe in das Gehirn stiege»/ so lange werde die ge-sunde Vernunft verdunkelt bleiben und jede Hoffnung zuRuhe bleibe verschwunden. Und jetzt/ da die Einten soklein/ die Andern so groß geworden wären/ wie es umeine Eidgenossenschaft überhaupt stehe? Die Regimenterhätten sich zu schändlichen Kapitulationen müssen zwingenlassen/ die Zölle wären überall erhöht/ der Handel ge-hemmt/ Pensionen und Ansprachen unbezahlt/ ihre Gren-zen durch Festungen eingethürmt! Schämen dürfe mansich/ aber nicht klage»/ wenn man ihnen überall zurufe:der Schweizer lasse sich für Geld an allen Orten sein Le-der gerben. Die Gesandten/ die man wie Prinzen undgebietende Herren halte/ gäben ihnen bei den abgewogcn-
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