Forstliche Statik.
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Handen sein: im 10. Jahre 16000, im 20. Jahre — 8000, im 30. Jahre —2000, im 40. Jahre -- 1200, im 50. Jahre -- 900, im 60. Jahre -- 700,im 70. Jahre — 600, im 80. Jahre ^ 500, im 90. Jahre — 400, im100. Jahre — 300, im 110. Jahre — 250, im 120. Jahre — 200 Stämme.
5) Das Sortimentsverhältniß der Holzerndte wechselt nach Ver-schiedenheit der Holzart, des Alters, der Hicbsart rc. Zur beispielsweise» Ver-deutlichung diene nachstehender Auszug aus meiner Vcrhältnißtafel (Muster 5.meiner Jnstr. v. 1839.)
Bezeichnung
Die Holzmasse — 100 ist in nachstehenden Altersstufen zusammengesetzt
der
Ansätze.
im
20 Jahre
im
40 Jahre.
im
60. Jahre.
80. Jahre.
IM Jahre.
120. Jahre.
im
140. Iah.
Kiefer
Buche
Kiefer
Buche Kiefer
Buche ! Kiefer
Buche
Kiefer
Buche
Kiefer
Buche.
^Neisholz
69
50
30
28.5
19
24
12
20
8
16
7
12
/Prügelholz
31
50
53
55
41
44
30
3e
22
20
14
9
^ Scheit- u. star-kes Schafth.
11
9.5
31.5
21
47
33
55
45
60
56
^ Stock-, Wurzel-n. Brockenh.
—
—
6
7
8.5
11
11
15
15
19
19
23
i Summe
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
Meisholz
11
11
10
12
8
10
7
8
6
6
/Prügelholz
—
—
48
35.5
30
25.5
20
19
13
13
8
7
Scheit- u. star-kes Schafth.
28
39
18
48
57
53
61
57
65
61
I
'Stock-, Wurzel-u. Brockenh.
—
—
10
11.5
12
14.5
15
18
19
22
21
26
I Summe
—
—
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
Die vorstehenden Sortimente sind die gewöhnlichen des Brennholzes, begreifen aber daSBau-, Werk- und Nutzholz in sich. Wieviel dieses an der Holzerndte bctheiligt sei, bangt nichtallein von der Eigenschaft des Holzes, sondern auch von, Absätze ab; z. B, von, Nadelholzkann das meiste Stangen- und Stammholz auch zu Nutz- und Bauholz verwendet werden;gleichwohl wird davon im mittleren Deutschland im grosten Dnrchichnitt wohl nicht über V, derganzen Erndtc hierzu abgegeben. — Der Gcsammtdurcl,schnitt der Zusammensetzung der Holz-ausbente ganzer Länder kann aus den Rechnungen meistens lehr annähernd berechnet werden;man findet eine Rechnung hierüber, zergliedert nach Holzarten und Sortimenten, auf den GrundlOjähriqer Ergebnisse des Großherzogthnms Hessen S 111 Beilage U des 5. Hefts meinerneuen Jahrbücher (Mainz 1829). Hiernach besteht der gcsanimte Hvlzertrag --- 1«0 aus 0,939Brenn- und O Ofi l Bau-, Werk- und Nutzholz, der Brennholzertrag — 1.00 aus 0,181 Scheit-holz, 0,208 Prügclholz, 0,095 Stockholz, 0,215 Neisholz. Die Betheiligung des StoctholzeShat inmittelst zugenommen.
6) Der Massengehalt der Schicht- und Gebundmaaße desHolzes (m. s. 8. 67. Nr- 2.) ist nach den Vorschriften der Sortirnng, derHolzart, der Scheidlänge, der Stärke und dem Wüchse des Holzes sehr ver-schieden. Eine geordnete Zusammenstellung von 600 hierüber im Großbcrzog-thum Hessen angestellten Versuchen findet man Seite 133. u. 134. des 5. Heftsmeiner Jahrbücher und eine ähnliche nach Schcitlänge und Wuchs des Holzesgeordnete Tabelle S. 121. der Beilagen von König's Forstmathematik (2. Aufl.