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Die Erwerbung der Unterthanenlande.
AngrW auf die drei Bünde und ihre Unterthanen, von den Sündenaber betreffs der Grafschaft Tirol und den vier Herrschaften diesseitsdes Arlberges.
Partey fürncmen, vor denim ainenn Obmann, der in der anndcrim Par-they, so bcclagt, herrsckaffi oder gebiet, fürgenomen vnnd sein virdet,zu solchem obmann soll albeg yeder tayl zwen crber, verstenndig vnndvupartheysch Man, wo vnnd von wann Er die nymbt, vnnd briigt, zndem Rechtem!, so daß von dem ciageudenn, an den Obman erordert wurde,darnach in Monatsfrist sezenn vnnd dieselben vier Man, sambt dem Ob-man, sollent von Jr yedes Obrigkait gewysenu, vnnd darczu g-baltenwerden, zu schweren leyblich ayd, zu gvt vnnd den beyligenn, sölhcfachenvnnd Speun, soner Sy die giietiicb, des Sy in dem ansang zu krlaiin-rzenn versuechenn Vnnd allen vleiys darjnn fürkerenn sollen, nit lunlegenmöchtenn, vnuerczogentlich in Bier Monaten auf verbörnng bayder taylgercchtigkait, vnnd gewarsame, so sich yeder gegen dem mindern, vermainlvud getrawt zu gemessen!!, mit dem Rechten, auf dennselben Iren Aydzn entschaydcn, vnnd aufzusprechen!!, Es möcht auch ein sack, so rreffenn-lich vnnd schwer sein, bebe tail mochten Jrs gefallcns, den zuesacz mitmercrcn lcwtcn erscczcn, Vnd was also von dem Obman vnnd beysiczernn,ainhclligclich oder mit dein merernn vnnder Inen» zu Recht erkennt vndgesprochen!! wirk, dem sollen bebe tail an weiter sürwort, nachkomennvnnd gnng thun, für alles verwaigermi, ziehen vnnd Apellireu. Wannaber die vvrgemclten gesccztcnn Obman.i, ainer, mit tod verganngenn,oder dersetb sonnst durch änlich znesell, zu ainem obman immer laugen-lich oder icidenlich were, Aißdann so soll auf yedtwcders tayls anezaigendock daz dieselben vrsachcn der entsetz!,ug des Obmanns für gnugsam,angesehen, vnnd erkennt werde durch bcde obrigkait onuerczng, alczeitain andcrnu Obmann an desselben!! abgestorbenn, oder entsetzten stat,sürgenomenn benennt, vund die pillichait, wie obbegriffen ist, von Jmeausgenvmenn werden, Wo aber ainlicze personenn bcder taill vnnder-ihanenn vnnd verwondtenn vordrunngen vnnd zuesprück zusamen hettenn,vnnd gewunnen, daz vnder dem yeder kleger dem anntworter vnnd an-sprcchingenn nachuolgen soll, in daz gericht, darjnn Er gesessen vnndgerichis gehörig ist, vnnd sich des rechtenn daselbst von Jme benüegenlassen solle, on ainich Widerrede, Es were dann, daz ainem daselbst Rechtoffenulich versagt, vnnd rechtloss gelassen, vnnd vor äugen sein wurde,alßdann mag dcrselb, dennselben, vor seinem Gericktsobrigkait ersuechen,Vnnd soner, Er daselbst auch nit zu reckt komen möchte, alßdann so magEr weiter für sein obrigkait kerenn, vnd sich desselben beclage», Vnndob sich fliegte, daz in ewig zeit diser erbainignng, yedert somider frömbdauslenndig Personen», die kainem tayll swienil oder wenig der > verwontwcrenn, In bcmeltcr vnnser beder Partheyen Krafschafftenn, Herr schafften»,Punndl Land! vnnd gebiet, komen wurden», darczu ainicher vnnser bedertayl zuspruch vnnd annordnnng bette, die sollen vnd well» wir bede tayl.