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Aufbruch der eidgenössischen Hülfe.
162«. Am 17. August wurde zu Cnr der Beitag gehalten und durch17. Ag. Stimmenmehrheit des ober» und des GotteshansbundeS Guefsierherbeizurufen beschlossen; von allen drei Bünden aber Briefe an denKönig von Frankreich mit Bitte um Hülfe abgefaßt und an Haupt-iiiaiin Rudolf v. Schauenstein, der damit nach Solothurn zu denfranzösischen Gesandten Guefsier und Myron abreiste, übergeben.Zu Baden im Aargau, wurde ebenfalls getagt, und unter Andern:vorgeschlagen, daß acht eidgenössische Boten, vier evangelische undeben so viel Katholiken zur Schlichruug der Anstünde zwischen denBlinden und den Veltlineru ausgesehosseu würden. Doch umsonst,denn die Justructiou der katholischen Orte soll den: Beruehmen »achvon den: apostolischen Nuntius und den französischen und spanischenGesandten in der Eidgenossenschaft, abgefaßt worden sein.
Inzwischen drängten die Büudner durch Bürgermeister Meyer dieEidgenossen, hauptsächlich die Orte Zürich und Bern um Beschleuni-gung ihrer Hülfe. " Die fünf katholischen Orte aber suchten den Paßabzuschneiden und legten in das Städtchen Mellingen, welches zwischendem Gebiet von Zürich und Bern mitten inne liegt, und im Best;der acht alten Orte ist (zu deren Zahl übrigen Zürich und Bern eben-falls gehören), eine Besazuug von 300 Mann. Zudem wurden ausden ennetbergischcn Vogteieu vierhundert Mann berufen und in dieGrasschaft Uznach und deren benachbarte Orte gelegt. Die Schwizerzogen mit wehenden Fahne» in die March (es soll dieß die alteGränze Helvetiens gewesen sein). Auf der andern Seite verstärktendie Zürcher ihre Gränze gegen Schwiz und Zug mit Kriegsvolk undVcrschanzungen.
Als die Berner in die Nähe Mellingens gelangten, begehrten siefreien Paß durch die Stadt. Und als die Antwort sich ein wenig ver-zögerte, war es bereits an dem, daß grobes Eeschüz von Lenzburgherbeigeführt und der Freiherr v. Spiez mit sieben weiter» Com-pagnien zum Beistand gerufen werden sollte. Aber der Dazwischcn-kunst der Glarner, Basier und Schasshauser Boten gelang es, eine
Vorzüglich that dieß auch Venedig unter Zusage von Munition,Waffen und Geld, für jedes Unternehme», welches dabin zielte, denBüudueru das Veltli» wieder zu gewinnen. Seinem Einflüsse hatteman auch hauptsächlich die schnelle Hülse Zürichs »ud Berns zu ver-danken. Quadrio und Lcwizzari II. 199 n. 182.
^ Italienischen,