Aufbrnch der eidgenössischen Hülfe.
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Vereinbarung dahin zn Stande zn bringen, daß die Berncr, jedochohne Eintrag ihrer Rechte ihren Weg neben der Stadt bei Windischvorbei nehmen sollten. Es waren ihrer sieben Compagnien oder zwei-tausend einhundert Mann.Oberst war Nicol. v. Mnlinen; Oberst-lieutenant Iodocus v. Bonstetten, die übrigen Hauptleute Joh. Rud.Wagner, Abrahani v. Graffenriedt, David Stürler, Bartholomansv. Romcrstal und Abraham Binder. Nachdem sie zu Zürich zweiTage verweilt hatten, schlugen sie die Richtung auf Rüti ein undkamen durch die Grafschaft Toggenbnrg das Thurthal und dieGrafschaft Sargans in die Bünde herauf. Mit ibnen langte» eben-
so Ueber diesen Feldzng der Zürcher und Bcruer in's Bcltlin existire»hauptsächlich zwei Berichte, welche beide im Archiv sür Schweiz. Gcsch.Band III und IV abgedruckt sind. Der in Hand IIU Seite 369— 397entbaltcne fühlt dcil Titel: „Der Feldzug Züreberischcr Truppen nachdem Vcltlin im Iabre 1820" und ist der Lencnbcrgische» Sainnilnngauf der Stadtbiblivthek in Zürich cnihobcii. Cd wird derselbe zur Unter-scheidung vem Ander» künftig als „Zürcher" Bericht eitirt werden. Derzweite trägt den Rainen: „Der Feldzng der Zürcher, Hcrner »nd Bündncrin das Vcltlin im Jahre 1620", ist im IV. Bande des schwciz. ArchivsSeite 227 — 218 abgedruckt lind rührt aus den i» italienischer Sprachehinterlassenen Denkwürdigkeiten des Marschalls Ulysses v. Salis znMarschlins her.
bo Hier stießen die Zürcher zu ihnen. Ueber diesen Umweg gibt derberührte Zürcher Bericht Auskunft. Mau war Anfaugs Willens überUlznach ;» ziehen und sandte von, Kloster Rüti aus vier Lieutenantsdabin, um den Dnrchpaß zn erhalten. HalbwegS begegnete ibnen derLandvogt, ei» Glarncr, der aber den Dnrchmarsch von sich aus zn ge-statten. sich nicht getraute, sondern mit ihnen nach Uhnach zum Hanpt-mann voll Sckwiz ritt. Zuerst wollte man daselbst weder Gesandte »ochLandvogt einlassen. Endlich begleitete man sie anf's Rathhaus, woihnen der Hanptmann den Bescheid gab, er müsse hierüber zuerst nachTcbwiz schreiben und sie mochten warten. „Hieraus (fährt der ZürcherBericht fort) protestirte» die Lieutenants, weil man ihnen den Paß nichtgeben wollte, sie aber gleichwohl bis morn aufbrechen müßtindt, so wöl-Undt sie in Gottes Name» den Paß suchen und nehmen, wie sie ihnsindindt. Ob dieser Antwort würd der „krnnnnhälsige" Hanvtman» dermaaßen crbaaset, daß er solches gen Schwiz schrieb und den Sturmdurch das ganze Land gähn liest, also daß auch das Landsähnlcin vonSchwiz aufbrach, als ob man sie überfallen wollt; da man aber ihnennicht das Wenigste zuzufügen gesinnci war." S. 372.
bl Der Zürcher Bericht beschreibt den Zug gar ergözlicd von Dorfzn Dorf. Von Wcrdenbcrg sandte man einige Späher aus, um sich zn
1620.