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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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287
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läßt später zu Gunsten Spaniens die Frage fallen. 28?

logn« in einer Ermahnung an die Deutschen zur Rückkehr in den 1621.Schooß der katholischen Kirche, der Papst hätte, um seinem BruderK-sohn die einzige Tochter und Erbin der hinterlassenen Reichthümerdes verstorbenen Herzogs von Venusino, eines Neapolitaners, zu ver-schaffen, zu Gunsten seines spanischen Clienten, die Veltliner Fragefallen lassen und die Absichten der Spanier befördert."

46 Andere Schriftsteller behaupteten nach des Papstes Tode unver-hohlen, es hätte derselbe unter dem Vorwande, die katholische Religionkönne unter bündnerischer Herrschaft nicht bestehe», zu Gunsten seinereigenen Verwandten nach dem Veltlin getrachtet und wie er früher denVeltlinern abhold gewesen, so hätte er sich nun ihren Gesandte» gegen-über freundlich erwiesen. Auch sollen seine Hauptleute ihnen die Mildeder päpstlichen Herrschaft hoch gepriesen haben. Die Spanier, welchedadurch den Papst als ihren Verbündeten gegen Andere und in ihm,als dein künftigen Herrn des Veltlius einen sich ergebene» Clienten zngewinnen hofften, »ahme» dieß mit großem Beifall auf und waren ein-verstanden. wenn das Veltlin als vierter Bund nicht aufgenommen würde,es dem Bruder oder Reffen des Papstes als Fürstenthum abzutreten.Der Plan scheiterte aber daran, daß der Papst schon nach drei Monatenstarb und daß vorzüglich Venedig heftige Einsprache erhob.

Zusaz des Vers.