Dergleichen zu Nauders.
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findet sich eine Alp der Münsterthaler) einbrachen und hnndertfüns- 1622.undzwanzig Stück Rindvieh wegführten.
Donnerstags den 28. Juli rückte der General mit allen zu SinS?s. J,uigelagerten Truppen (es war auch Conrad Schieß, der zu Süs sichbefand, dahin berufen und dafür die Compagnie Thüring Enderlin'sund Jacob Täscher's nach Süs geschickt worden) auf Nauders zu.
Jeuch und Steiner zogen mit zweihundertfüufzig Mann das Bergjochentlang 2 , während der General selbst mit der Mehrzahl der Truppengeraden Wegs die Anhöhe zu gewinnen suchte und Stephan Thysseine Richtung auf die gedachten Blockhäuser nahm. Der Feind standzwar bei Nauders gerüstet, erblickte jedoch kaum die von dem Jocheherabsteigenden Bündner, als er die Schanze im Stiche ließ und aufdie ob Nauders gelegene Beste Naudersberg zufloh. Inzwischen griffStephan Thys die Blockhäuser au der Brücke mit Nachdruck au. Alsdie Besazuug derselben auch unser übriges Volk in der Nähe erblickte,wandte sie sich nach wenigen Gewehrsalvcn in die Flncht und verlordabei dreißig Mann, die theils getödct wurden, theils im In» er-tranken. Zwetundzwanzig wurden gefangen genommen. ES warentheils Jnnthaler, theils Sulz'sche Mannschaft, welche wie die früherenan den St. Luzienstcig gesandt wurde. Das von den Feinden am,14. Juli zu Serraplaua uuS abgenommene Feldstück wurde wiedererobert, dazu noch sieben Doppelhakeu. Wir verloren einen einzigenMann, Adam de Adam aus dem Prättigau, welcher durch eine Kano-nenkugel aus der Beste Naudersberg seinen Tod fand. Die gemeinenSoldaten wollten das Dorf Nauders anzünden, wurden jedoch vomGeneral daran verhindert. Somit begnügten sie sich bei Einbruch derNacht ein Haus in Brand zu stecken, um den Weg zu finden undgingen dann über die St. Martinsbrücke auf Engadincr Gebiet heim.Daraus wurden die Blockhäuser zerstört und die Brücke ganz ver-brannt, auch an der Stelle, wo sie auf der Bündner Seite das Landberührt hatte, aus den Stämmen der Blockhäuser und anderem Ma-terial ein Verhau angelegt, um die Feinde zu hindern, hier eine neueBrücke zu schlagen. Tags darauf kehrten die Truppen in das Lagernach Eins zurück.
Freitags den 29. Juli brachen die Einwohner von Galthnr i»zg, AMeine Alp der Vettaner ein und da einige Eidgenossen und Bündner
s Auf der rechten Jnnscite.