Kämpfe zu Naschn alz
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Saas, um den Feind zu erwarten. In diesem Augenblicke langte ei» 1 622.offener Zettel aus dem Gericht Schiers an den General an, mit der s. Sept.Meldung, der Feind bedrohe Jenes in großer Uebermacht. Es ver-hielt sich aber diese Sache nicht so, wie man schrieb, indem lediglicheinige Muntafuner, Männer und Weiber, mit etlichen Soldaten anden Lnnersee (der an das Gericht Schiers grenzt) gekommen waren;auch bedurfte es nur dreier Schierser, Georg Berri, Andreas Ternuzerund Michael Täscher, um den Feind mittelst einiger Flintenschüsse undherabgewälzter Steine in die Flucht zu jagen. Gleichzeitig mit jenemZettel erschien auch der früher erwähnte Trompeter Paraevel vor demGeneral, mit der Meldung, der Feind rücke zwanzigtausend Man»stark (es waren nur ungefähr achttausend) und ihm folge auf demFuße noch das Regiment Joh. Baptist» Lodroni's nach. Vorn Feindedazu bestochen, verbreitete er dieses Gerücht auch unter die Soldaten.
Die Eidgenossen begannen zu murren, ihre Zahl sei so gering undvom Feinde noch dazu stark gelichtet; auch fügten sie die Drohunghinzu, wenn die Hauptleute tollkühn ein Treffen lieferten, würden dieam Leben Bleibenden ihrer nicht schonen. Der nämliche Trompeterführte auch ein Schreiben des Grafen v. Sülz an die eidgenössischenHauptleute und Gemeinen bei sich, des Inhalts, es schmerze ihn sehr,daß sie sich mit den Prättigauer Rebellen zu diesem Kriege verbundenund dadurch so viele Leute verloren hätten. Da er Zürcher Bürger undihr Freund sei, ermähne er sie, sich sofort von den Prättigauern zutrennen; er werde ihnen freien Abzug gestatten und es sei keineswegsdie Absicht des Herzogs Leopold die Erbeinigung, die zwischen ihmund den Eidgenossen bestehe, zu verlezeu.
Auch an den General und die Bündner brachte der nämlicheTrompeter Briefe mit, welche von Verachtung überflössen. Weil nundie Anzahl der Truppen gar zu klein war, berathschlagten der Ober-anführer und die Hauptteute darüber, ob man nicht besser thue, bisnach Grüsch und die Ruine des Schlosses Solavers zu rücken unddort den Feind zu erwarten. Aber die Prättigauer verweigerten dießstandhaft und erklärten hier mit dem Feinde kämpfen zu wolle». Umdie Truppen zu sammeln ging der General bis Küblis hinaus, wo diemeisten Schierser sich befanden. Inzwischen stellten Pebliz, Ulyssesv. Salis, Stephan Thys und die klebrigen ihre zwölf Compagnien soVortheilhaft auf, als sie es vermochten und ließen den Weg au einige»
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