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In den Bünden.
^ bei ihm über die Anhäufung von Kriegsmaterial im Schlosse Tarasp, 1632.^ sowie über die Hindernisse Beschwerde erheben, welche er den Unter-engadinern bei Beschwörung des Bundsbriefs und Aushebung derzum Schuz der Bünde nöthigen Truppen in den Weg lege. Dannbeklagte er sich über die Wegnahme und Vorenthalrung des Sam-naun's b und andere Dinge mehr, — mit dem Gesuche die Unter-^ engadiner in Ruhe lassen zu wollen. Der Erzherzog antwortete am27. Januar von Innsbruck aus, behauptete alle diese Anklage» seienunbegründet und bat um Bestrafung der Angeber. Er wolle übrigensseine uralten Rechte über das Unterengadin beweisen.
Auf der Versammlung des Rathes der Grafschaft Tirol sandte! sodann Eingangs des Monats März der Erzherzog seinen Kämmerer,
Jacob Kurz, an den allerchristlichsten König ab. Als dieser Bote au, den Hof gelangte und die uralten Rechte des Erzherzogs über dasUnterengadin auseinandersezen wollte, wies der König die Unter-suchung der ganzen Sache an den Herzog von Rohan und an Lande,seinen außerordentlichen und ordentlichen Gesandten in den Bünden,zurück und schrieb dann sowohl ihnen selbst als dem Erzherzoge undden Bündnern verschiedene Briefe in dieser Angelegenheit.
Montags den 9. März wurde Molina von Rohan und Land« andie Tagsazung zu Baden abgeordnet. Die Bündner gaben ebenfallsein Schreiben mit, wiesen auf die drohende Gefahr hin und batenkraft des Bündnisses um Rath und Hülfe.
Die französischen Gesandten selbst stellten nach Mittheilung derösterreichischen und spanischen Drohungen, die Bünde von Neuem mitKrieg zu überziehen, das Verlangen um viertausend Eidgenossen. Ander Tagsazung befand sich auch der Kanzler Jsaac Volmar von Ensis-heim im Elsaß, Namens des Kaisers und des Erzherzogs Leopold vonOesterreich und zwar hauptsächlich auch wegen einer Bcsazung, dienach Konstanz gelegt werden sollte.
Die Eidgenossen verlangten von dem österreichischen Gesandten,man möchte die Bündner, welche lediglich an die Vertheidigung ihresLandes und ihrer Bergpässe dächten, in Frieden lassen ansonst sie inGemäßheit ihres mit denselben bestehenden Bündnisses ihnen mit allerHülfe zur Seite stehen müßten. Das Nämliche schrieben sie am 13.Februar weitläufig dem Kaiser und dem Erzherzog Leopold.
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