Und die büntnerischen Truppen werden vermindere. 91
Es fand diese dann Dienstags den 11. Januar 1633 statt. Der 1632 .Herzog ging »ach Venedig, kehrte jedoch am 25. Februar nach Curzurück, von wo er sich am 17. März nach Zürich begab.
Vor dem neuen Jahre noch waren die bünvnerischen Truppen auftausend Mann reducirt worden, die jedoch aus drei Regimentern undzwei ferneren von denselben unabhängigen Compagnien bestanden.
Das Regiment des obern- Bundes commandirte Oberst Auto»v. Molina; Hauptleute waren Luzius v. Mont, Jacob Schmid v.Grüncck, Ambrosius v. Planta und Christoph Rosenroll. Dasjenigedes Gotteshansbundes: Oberst Ulysses v. Salis; Hauptleute: MichaelFiner, Rudolf Travers, Rudolf Andreas v. Salis, Stephan Thys undJacob Tognola. Das Regiment des Zehngerichtenbundes wurde vonOberst Andreas Brügger befehligt. Hauptleute waren Paul Buol,
Joh. Zeuch, David Tscharner, Ulrich und Joh. Peter Enderlin undJoh. Anton Buol.
Die beiden oberwähnten Compagnien standen unter Oberst GeorgJenatsch und Giov. Ant. Stuppa.
Von dem französischen Regiment Lande verblieben alle zehnHauptleute im Lande. Die abgedankten Soldaten begaben sich zurMehrzahl in das schwedische Lager, da zwei Regimenter, eines ausKavallerie, das andere aus Infanterie bestehend von St. Andre ^angeworben worden waren. Die übrigen aus den Bunden verab-schiedeten Truppen befehligten Jacob und Joh. Baptista v. Molina,
Victor de Estavayer, Jacob Guy von Neuchstel^, Johann HeinrichTschudi und Joh. Jacob Schmid von Basel. Einige traten auch inaiserliche Dienste.
Der Bischof von Cur hatte noch unterm 28. December des vcr-wichenen Jahres 1632 ein Schreiben an die einzelnen Gerichte desGottshausbundes erlassen und darin Viererlei verlangt:
Erstlich, daß sie ihm huldigten, wie sie es den andern ihm voran-gegangenen Bischöfen ebenfalls gethan hätten.
Zweitens stellte er das Begehren, daß, da am 18. December 1623die Artikel vom Jahre 1526 aufgehoben worden seien, nunmehr auchlediglich die unter Dazwischenkunft des apostolischen Nuntius fest-
24 Saint Andrö-Montbru».
2b Statt ölovocastrensis, wie mein Autograph zeigt, liest Lehman»llocami-onsis und macht daraus Loots im Stift Lüttiib, — währendsämmtliche Hauptlente gewiß Inländer oder Eidgenossen waren.