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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Rückkehr Rohan's in die Bünde.

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Inzwischen sandte» auch die Spanier keine geringe Masse Munition UMund Kriegsgeräthe, als Büchsen, Schießpulver und Anderes der Artdurch Las Veltlin in die Grafschaft Tirol und das kaiserliche Lager.

Ende März zogen auch ungefähr hundert Mann unter einem deutschenund einem burgundischen Hauptmann die gleiche Straße zum kaiser-lichen Heere.

Während des vorigen Winters hatten mit ungewohnter Kühnheitnnd eine geraume Zeit hindurch im Veltlin, zumal im untern Terziere,die Wölfe Mensche» angefallen und einige jüngere Personen zerfleischt.

Auch im Puschlav fiele» ihnen vier zum Opfer.

Ende Mai zog neuerdings einige Mannschaft, es waren Deutsche,Franzosen und Italiener, unter den Auspizien Camillo Gonzaga's,Bruder's des Fürsten von Bozzuolo, durch das Veltlin in das kaiser-licher Lager. Ihre Zahl stieg anf ungefähr sechshundert Mann.

Die Beltliner sandten Anfangs Juli den Doctor der Rechte Giac.Venosta an den Cardinal Fernando, Jnfant von Spanien, der als»euer Gouverneur nach Mailand gekommen war, ließen ihn beglück-wünschen und um seinen Schuz und seine Protection anflehen. DerAbgesandte fand eine wohlwollende Aufnahme.

Als der König von Frankreich von der Ankunft des Cardinal Jn-fants Kenntniß erhalten hatte, schrieb er am 2. Juli von Forgesin der Normandie aus einen Brief an die Bündner, in welchem erunter erneuerter Zusage seines väterlichen Schuzes, die beiden Regi-menter Chamblay und Lecques, sowie zwei Schwadronen Reitereiversprach und abermals den Herzog von Rohan als Generallieutenantseiner sämmtlichen Truppen in den Bünden bestellte. Es langte der-selbe dann am 1. August aus Zürich zu Cur an. Im Laufe desMonats Juli schon waren die drei Bündner Regimenter und die bei-den überzähligen Compagnien bis auf zusammen zweitausend Mannverstärkt worden.

Sonnabends den 23. Juli rückten sechs Compagnien aus demRegiment Henri Chaumont's Le Lecques zu Cur ein. I» den darauf-folgenden Tagen folgten sowohl die übrigen Compagnien desselbennach, als diejenigen des Regiments Chamblay sammt der Reiterei.Lecques Mannschaft wurde zu Obervaz, das Fußvolk Chamblay's imOberhalbstein, die Reiter aber zu Lenz und Alveneu einquartirt.

2' borKiams i>clc!„>is. Oriq. Die Stahlqnellen in diesem Dorfe sindnoch jczt bernbmt.