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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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s In die Grafschaft Tirol zurück.

r

l Jacques de Estavayer von Molondin, königlicher Dollmetsch, dessen 1635.

! Bruder an seiner Stelle befehligte; Johann Victor Vollere, JohannGabriel Elmer und Fridolin Galaz, leztere beide Glarner; dann nochJoh. Ludwig von Affry, Sohn des Obersten Franz von Affry, Com-mandanten von Neuchztel, dessen Compagnie jedoch Hauptmann Jac-ques Guy von dort befehligte.

Die Zürcher langten Mittwochs den 4. Juli mit drei Compagnienzu Cnr an. Oberst war Caspar Schmid, Hanptlente: Joh. JacobGiebel, Joh. Jacob Rhan. Bald darauf folgte die Compagnie Joh.Balthasar Bernhard's von Zürich und diejenige der Appenzeller, welcheLeztere von Caspar März und Bartholomäus Keller angeführt wurden.

In diesem nämlichen Regiment dienten auch vier Berner Compagnien,welche zur Hut des St. Luziensteiges zurückgelassen wurde». DieHanptlente derselben waren: Nicol. v. Dießbach, Samuel Tschiffeli,Andreas v. Bonstetten und David v. Erlach. An des Leztern Stellecommandirte jedoch Michael Franck, da der Hauptman» noch gefangenin Bayern sich befand.

Als der Herzog jedoch in Erfahrung brachte, daß der Graf vonSerbelloni Donnerstags den 5. Juli bei der Brücke von Sän Pietrounterhalb Berben» im Veltlin angelangt sei und zwar mit dem näm-lichen Heere, das er zu Salieata besaßt, sowie vier Feldstücken, mitwelchen er sich aus einem Kaperschiffe versehen hatte, sandte er dieBündner in das Engadin zurück, berief Lande mit der Reiterei zu sich,und gab endlich den Eidgenossen, deren größter Theil bereits im En-gadin sich befand, Befehl, in das Veltlin zu rücken.

Montags den 9. Juli verließ dann der Herzog mit dem Heere dieStadt Tirano und lagerte sich zu Ponte und Chiuro. Dienstagsdarauf, am 10. Juli, rückte Lands mit den Regimentern Montanzier,

Canisy und Serres und den Reiterschwadronen Miche, Saint-AnLreund Billette nach Sondrio vor. Die Spanier standen außerhalb derStadt zu Santa Maria del Sassello mit den Freiwilligen aus derReiterei. Dorthin drangen Saint-Andre und Andere vor und warfendie Spanier, deren ungefähr dreißig waren, aus ihrer Stellung her-aus Leztere verloren ein Pferd auf der Flucht. Der Herzog Roha»war persönlich anwesend, doch kehrte er gegen Abend »ach Ponte in

bi Nämlich 4000 Mann »nd 600 Pferde.

Nvhan Mein. 197.