Evangelische» und Katholiken.
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keiner polnischen Behörde unterwerfen, sonder» uöthigenfalls mit 1641ihrem Blute schüzen. Sie fügten noch weitere Schmähungen dieserArt hinzu, wie auch, daß sie unter diesen für sie günstigen Verhall-uissen ^ die Protestanten auf ganz andere Weise behandeln konnten,sich dessen aber enthielten. Der Aufenthalt der fremden Gesandtengereiche den Bünden zur Ehre und befördere deren Ruhm und An-sehen, weßhalb sie verlangten, daß es auch ferner so sein Verbleibenhaben sollte.
In der eingereichte» Schrift fanden sich zwei Zeilen durchgestrichenund spater wurde es bekannt, daß sie die Drohung enthielten, wennes nöthig sein sollre, die Hülfe der fremden Mächte anzusprechen.
Auf den Rath des apostolischen Nuntius und des Grafen FraueiscoCafati aber, (es zeigten sich demnach die Fremden gemäßigter als dieEinheimischen) sowie Christian de Florin's, Hauptes des grauenBundes, eines Mannes, der zwar ebenfalls katholisch war, aber de»Frieden liebte, waren jene Worte jedoch wieder unleserlich gemachtworden.
Seitens der Protestanten wurde kurz, deutlich und ruhig in fol-gender Weise geantwortet.
Wenn früher einige evangelische Geistliche die Grenzen ihre-Amtes überschritten und in politische Angelegenheiten sich eingemischthätten, müsse man dafür nicht die Gesammtheit verantwortlich machen,um so weniger als die hochwürdige Synode seiner Zeit gegen Einigeeinschritt und sie creludirte. Einer der vorzüglichsten darunter sei abergerade der berüchtigte Georg Jcnatsch gewesen, de» viele katholischePriester in den Himmel erbeben würden, wenn sie es vermöchten.
Was hätte aber auf der ander» Seite der Kapuziner k. Jgnaz nichtalles gethan und ob er nicht der eigentliche Anstifter des Aufruhrsund Mordes im Veltlin gewesen? Ob nicht die drei Brüder Henslcr,landsfcemde Geistliche, die Veltlinec Greuelthat in den drei DörfernZizers, Trimmis und Untervaz zu wiederholen beabsichtigten und nurdurch die göttliche Fügung daran gehindert wurden? Was endlich dieUrsache des Aufstandes und Mordes im Veltlin gewesen sei? Ob ausden von Doctor Antonio Maria Paravicini geschriebenen und EndeJuli des Jahies 1620 zu Trahona vorgefundenen Briefen nicht klar
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