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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Dafer'Mer Tpru^?

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2. Item und als auch i» angeregtem Bundsbrief, ausdruckentlichberedt nnd bedingt ist, daß wann die in dem Bund begriffenen Länderoder Gerichten z» schaffen gewinnen, da ste zusammenkommen wollen

fort, im Namen deffelbigen Gerichts, Hauptmann Johann Buol, Land-ammann zu Churwalden, in, Namen selbiger Landschaft, Landshaupt-mann Flori Bnol, Amuiann zu St. Peter im Scbanfigg, im Namendesselbige» Gerichts, Hauptma» Jvha» Flori Pellizari, Amman» ander Langwieß im Schansigg, Namens desselbigen Gerichts.

Hierauf hat man vorernamselen beyderseits Herr» Ehrenabgesandten,ihre erste Klag und Antwort abgenommen, und darnach «orderst unter-stände», dieselben dahin zu vermögen, baß sie auf in der Gütigkeil unddurch Wissenschaft, tbädig miteinander wollte» vergleiche» lassen, daaber solches nicht verfahren mögen, find sie nach gewohnter Form Rech-tens, in gedachter ihrer Klag und Antwort, Rede und Wiederred, undnach gestellte» Kundschaften, probucirten und angezogenen Freybcitsnnd Bi>»dSbriefe». Urthlcn, Abscheide», Satzungen, nnd andern brief-lichen Documenten nnd Gewahrsamen, auch alle» andern Jnnwandt-nussen, nnd darüber gethanem NcchtSsatz, nach Nothdurft, münd- undschriftlich angebört, auch darauf die Bach von gedachten Herrn Setzerund Richtern, in die gebührende Deliberatio» gezogen worden. Welchedann als sie in ungleiche Meinungen und Schlnß verfallen, hab ich derObmann oder Schiedsrichter von der Sachen Wichtigkeit wegen, auchweiter nicht proccdiren wollen sondern der Handlung einen Ansschtaggegeben, meine Herren Principale», von den drey Löblichen OrthenZürick, Bern und Glarus, in welcher Namen Befelch ich ausdrücklicheine gütige Intervention gepflogen hatte, alles Verlaufs, der von mirin dem Compromiß gethanen Vorbehalt, noch zu berichten, sonderlichaber dieselben unterthänig und fleißig zu bitte», weil es zu einem solchenAnsspruch kommen sollte, mich dieser zu schwere» Last, gnädig undgünstig zu überheben.

Nachdeme sie aber, aus sonderbarer herzlicher Begierd, einer fürder-lichen gute» Ausführung, des Geschäftes, und Vereinbabrnng hiedurchbeider Panheien, als ihrer beiderseits bester Freunden und Bunds-genossen, mich als den dieselben, aus sondern, guten Vertrauen znmSchiedsrichter schon erkiest nicht entlassen wollen, sondern mir vonneuem gnädig nnd günstig auferlegt und befohlen, mich äusserstes Fleisses,noch ferner zu bearbeite», wie alles zu einem friedlichen guten End zurichten.

So habe ich mich zu ingcndem Juni», des laufenden 1644stenJahres, wiederum auf die vorige Wahlstadt, in die Stadt verfügt, dievier Herren Setzer oder Richter, samt beiden Pärchen »schmalen dabinbescheiden, einer gütliche» Handlung von neneni mich unternommen, undals die Herren Kläger dazu abermal nicht verstehen wollen nnd auchnnaugesebc» meiner Herren von den dreyen Ortheu, an sie schon zuvor

1644.