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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Waser'scher Spruch.

164«. z„ Tage», so sollen sie auf Davos kommen und allda den Tag leisten,soll er dabei bleiben, und solle auch der Landammann daselbst, wann

abgegangene Erinnerung, und Begehrschreibeus hierum kein Bet'elchbadend, haben a» I die Richter nach beschehener llmtrag, unnoibweudigund venängOck geachtet, in sie weiter zu setzen, sonder» »ach der ander»Form des Kompromisses, die Sache im Namen Gottes sürzunehme».

Da dann auf »schmale» bcschebcue Nmfrag, Herr Landamaian» Wiezcldeine hernach, Herr Hauptniann Sprecher auch beigefalle», sich dabinrund erklärt wie daß er bei seinem Gewissen, aus denen Jngangs diesesBriefs anberiihrten, in den Aclis dieser Handlung aber, mit mehrembegriffenen Gründe» und Ursachen, von seiner auch schon bievor getha-nen Erklärung nicht abstehen könne; uud hiemit der Landschaft Davoswas sie Jngangs, auch ermcldter Massen prätendirt und besessen, z» er.kennt haben wolle»; Vornehmlich auch weil der Conipromiß das Ab-sehen anf Fried und Ruhe ritte, die Neuerungen aber im Regimentgefährlich, und andere Konsequenzen verursachen möchte.

Herr Julius Otto, Frevbcrr zu EhrenseS, und Herr Podesiat Buolaber, als die andern beiden Setzer vermeldet: wie daß sie der andernParlbei der übrigen sechs Hochgerichten Prätensio» aus denen zu An-sang dieses Briefs auch angezogenen, und in den AkliS mit mehrere»ermeldlen Ursachen, bei ihren geäußerten ebenmäßig billigen uud ange-regte» Parthei, einfältig z„ erkennen könnten, demnach aber sie denConipromiß dabin einverstanden, daß nach den strengsten Neckte», sollteverfahren werden, wollten sie gerne meine als des Schiedsrichters Mei-nung vernehmen, und nach Mitteln zum Aussprnch helfe» trachten, dochweilen die andern beiden Herrn Sätzer, ihrer Erklärung, schon von sichgeben, weiden sie es thun mögen, in Abwesen derselben, welches siedann auch widersprochen, darüber ich mich erklärt, und »ach fleißigerErdaiiruug der Sachen Beschaffenheit, und auf Vorbehaltes Gutbedünken,weiser und verständiger, in Negimeuttsachen erfahrner Leute ich befinde:daß eine Moderation und schickliche Mittel z» suche», und auf die Ex-träniiiät nickt zu geben sepn werde, wie ick da»» den Conipromiß auchnicht änderst versieben wolle», als daß die beide» Herr» Sätzer, derGrillten für gute Mittel sich werden eulschliessen, gern vernehme», unddann eine fernere Erklärung mir auch vorbehalte» haben. Anf welchesdieselbe» n»d vorgebendes, mein ernstliches unterschiedentlicheS Zuspreche»,über den ei» und andern Punkten beschebe», daß sie nämlich ohne allePaßion und Affekten und nach eigentlicher Anleitung des Conipromifses,und der Sache» Beschaffenheit selbst verfahren wollen, bei sich »achDerfließung etlicher Tage» eröfnet, wie daß sie den Junbalt gedachtesCoiuvromisscs betrachtet, und denselben nach Recht und billig, auch ge-meinen Buadsorlhen, Friede» und Versicherung zum Besten s-yu be-funden auf Mittel zu kommen, welche sie als zu dem Ansspruck derHandlung ihrerseits in Schrift verfasset, i» dem Versehen es die Mei-