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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Waser'scher Spruch.

164 t. stattfände und Jene es ihm nicht zur Unehre anrechnen möchten, daßer in dieser Streitigkeiten es mit den Gerichten hielt. Auch wünschteWaser, daß Guter mit seinem Antheil an den Kosten verschont werdenmöchte. Die Davoser antworteten, verzeihen sei christlich und dieseswollten sie auch thun; von den Unkosten ihn aber frei sprechen,könnten sie nicht. Wolle er dafür auch an den Nutzungen der Thal-schaft Theil nehmen, so müsse er bei ihnen zu Davos wohnen undman würde ihn dann wie jeden andern Gcrichtsgenossen behandeln.

Es war nicht aber nur dieser Versuch Masers vergeblich, sondern dieBevölkerung der Gerichte selbst, sowie der gesammten drei Bünde blickt«mit Unwillen auf das feindselige Auftrete» dieses Mannes gegen seinHeimathsthal.

Wahrscheinlich Diejenigen, die bei Ausschnizung der ganzenSumme, auf ihn, als Davoser Bürger trafen. Wenigsten« läßt derNachsatz hierauf schließen.

Sein Tod erfolgte bei einer neuen Gewaltth-t, welche im Jabre1656 gegen den bischöflichen Hof zu C»r gerichtet war. Da Sprecher'«Nachrichten nicht so weit reichen, Guler dabei aber zum lczten Maleauftritt, mag hier ein Brief seine Stelle finde», den der früher in dieserGeschichte erwähnte Dompropst Bernhard Gaudenz an den damaligenBischof Johann VI. (von Fingt) richtet und in welchem er ibin vonjenem Unternebnien Nachricht gibt. Der Bearbeiter verdankt diese Mit-theilung der Gefälligkeit des hochw. Herrn Domscholastikuö Chr. v. Mont.

Der Brief lautet wie folgt:

Hochwürdiger Fürst, gnädiger Herr.

Ew. Hochs. Gnaden sein meine gebvrsamb willigste Dienst und die-mnetigeu grueß anvor.

Ich kau »it vnderlafsen Cw. hochfürstl. Gnade» zn berichten, daßder Obrist Girier tür eine» anschlag wider den hoff vnd vnsre persohnc»getrabt, nambiichen sich deß boffs zn impatronire» vnd damit er sollicheßin das Werth richten vnd bringe» möchte, hat er an sich i» die 50 Bür-ger, hindersesse» vnd handtwerkhSburst gezogen, Ine» zn essen vndIrinkhen geben vnd wol mit Ileberwehr pulsier vnd kugle» versehen vnddieß alleß in der stille, weilen aber sein vorhaben dnrch einen, der sichuit hat wolle» zu diesem Werkb bequemen, dem Rath enideckhr, alsoHat der Rath nit ermanglet angehende 4 Rathsverwandten zu Ihnen zn-schickheu Ihnen waß sie versiendiget worden anzuzeigen und daruon ab-zumahnen, weliche alles gelaugnel, Hand Inen mit mundt vnd handlMich! HU te.litiieu noch anzuheben versprochen, aber so bald sie von Ihnendinwegg bat er dem gesiudle, weliche er in einem Saal verwert gehabt,aufgemabnei wakber daran zn sei», er hab von, völlige» Ratb befelchlind allen gwalt, die fach in das Werth zu richten und ist mit seinemZolkh den 18 Jänner zwischen 3 vnd 4 Uhren in einer Ordnnng durch