Schreiben Ferdinande III,
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! nige, welche derselben nit zugethan, bey Ihren glauben, Kirchen»gebreuchen vnd Ceremonien, wie Sie dieselbe bis dahero im brauchgehabt, frey vnnd vnverhindert gelassen werden sollen, Jedoch dashergegen das iehnige, was nach lauth von mehrernantter ErzherzoginL: Eweren abgeordneten wegen der Erzfürstlichen politischen, kundtlichenvnnd offenbaren Ober- vnnd Landtsfürstlichen Herrlichkeiten auch Rechtvnnd gerechtigkeiten neben andern inserirten Clausulen ertheilten De-creten reservieret, vnnd außbedingt worden, in seinem gesunden Ver-standt vnd Vorbehalt zu verbleiben vnnd der schuldigkeit nach Ewerseits volzogen werden solle wie dann auch, was zu gänzlicher perfec-tionierung mehr angezogenenen Tractats noch überig, nit weniger mitvnserm guettheissen erfolgen werdet, Rit zweiflendt Ihr Vnser aller-gnedigste gewognus vnnd Kaiserliche gnadt hieraus erkennen, vnndvmb soviel eyferiger gemaint sei» werdet, selbigs mit aufrechter, wahrererzaigender Fidelitet zu erhalten, vnnd verbleiben Euch in Kaiserlichengnaden gewogen, Geben i» Vnserer Statt Wien den Acht vnndZwainzigsten Marty Anno Sechzehenhundert Siben vnnd drißig,Bnser Reichs, deß Römischen im Ersten, deß Hungarischen im Zwelsften,und deß Böhaimbischen im Zehendten.
(8ix.) Ferdinand,
VI.
Schreiben des Marques de LeganeS.^
Datum Quarto und Asti 5. Juli 1637,
Grosmechtige Herren rc,!
Durch die Herren Johann Gaudentz Schmid, von Grüneckh,Obersten Johann Simmeon Florin, Oberst Jörg Jenatsch vnd OberstJohann Peter Guler, hab Ich in klafft Ihr Credentzbrief so sy mirvon denn Herren ingeleifferet verstanden, Alleß so sy notwendig geach-tet, Jhreß.Ortts zuo handle», zuo Vollzug der Pündtnuß, entzwüschentIhr Mst. vnd den Herren Pündtnern, Nach demm Verwegen vollzogenworden, waß hierinnen von nöten wahr, wie Ihr von gedachten Herrenvernemmen werdet, hat es mich guot bedunkt, die Herren zuo versichern,daß sie mich in der Zeit begierig, vnd bereit, ihnen mit allem eifferzuodienen, finden werden, in allem deme so zuo beharrlichen vollzug.
* Nach einer Copie und Uebersehung im Salideöarchi»,
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