938 claſf. XXXVIII. Von der Haus⸗Artzney ins gemein.
— In den Hund 8⸗Tagen ſolle man gleich falls das Schrepffen/ es erfor-dere es dann die hoͤchſte Noth/ unterwegen laſſen.
I1. Das Alter der Perſonen betreffend/ kan allhier nichts gewiſſes ge-ſetzet werden; Weil/ wie oben geſagt worden/ man ſich nach jedes Gewon-und Gelegenheit richten muß. Zum Uberftuß hat man nachfolgendes zu
wiſſen: b— bſ 1. Junge Leute/ ſo ͤber zwoͤlff Jahr alt ſiyn/ ſollen ſchrepffen nachdem Neumond. †
2. Perſonen/ ſo uͤber 2⸗. Jahr alt/ nach dem erſten Viertel.
3. Wer uͤber 36. Jahr/ nach dem Vollmond,
4. Alte Leute uͤber 48. Jahr/ nach dem letzten Viertel.
Nach der Comp lexion des Menſehen ſollen ſchrepffen:
1. Die Sanguinci oder Blut⸗reichen in den irꝛdiſchen Zeichen/ nem-lich/ im Stier v. Jungfrau ne. und Steinbock †. mit gu-ten Aſpecten.
2. Die Cholerici in den waͤſſerigen Zeichen/ als Krebs S. Scor-
pion m. und Fiſche R.
3. Die Phlegmatici in feurigen Zeichen/ als im Wider V. Loͤwen v-
und Schuͤtzen 4¼.
4. Die Melancholici inluͤfftigen Zeichen/ als in den Zwillingen 2.
Waag 2. und Waſſermann.III. Wie/ und wo man ſchrepffen ſolleIm Schrepffen ſolle man vermeiden:
Die Fiſche x. an den Fuͤſſen.
Den Waſſermann zz. an den Waden.
Den Loͤwen K. am Rucken,.
Die Zwillinge 11. auf den Armen und Haͤnden.
Im Zahn⸗Wehe ſolle man nicht ſchrepffen-
In der Waag 2.
Im Steinbock d. und
Im Waſſermann*. 8
Hingegen im Zahn⸗Wehe ſolle man erwoͤhlen zu ſchrepffen:
Den Schuͤtzen ½. und
Den Wider v. 1
Fund anell ſolle man ſetzen in hitzigen Zeichen/ als:
Dem Wider V.
Den Loͤwen H. und
Den Schützen 2. 8
So wird ihre Wuͤrckung am meiſten verſpuͤhret.
2„Reibun-