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Bertrand Baröre.
ren sollen, mit einem Etwas wie Baröre verglichen zu werden.Danton und Robespierre waren allerdings schlechte Menschen;aber bei Beiden blieben einige bedeutsame Theile des Gemüthesgesund. Danton war muthvoll und entschlossen, liebte Vergnü-gen, Macht und Auszeichnung, besaß heftige Leidenschaften,lare Grundsätze, aber auch einige wohlwollende und männlicheGefühle, war großer Verbrechen fähig, war aber auch derFreundschaft und des Mitleidend fähig. Es ist daher erklärlich,wenn er unter Personen von kühnen und sanguinischen Rich-tungen Bewunderer findet. Robespierre war ein eitler, neidi-scher und argwöhnischer Mensch, mit einem harten Herzen,schwache» Nerven und einem trübsinnigen Wesen. Aber wirkönnen es nicht mit Wahrheit abläugnen, daß er, im gewöhn-lichen Sinne des Wortes, uneigennützig war, daß sein Privat-leben fehlerfrei war, oder daß er für sein eignes politisches undmoralisches System voll aufrichtigen Eifers war. Es ist dahernatürlich, wenn er unter ehrlichen, aber mürrischen und bitterenDemokraten Bewunderer fand. Wenn keine Classe den RufBaröre's unter ihren Schutz genommen hat, so ist die Ursacheklar: Barere besaß nicht eine einzige Tugend, nicht einmal denSchein einer solchen.
Es ist wahr, daß er, soweit wir zu urtheilen im Staudefind, nicht ursprünglich von grausamer Gemüthsrichtung war;aber dieser Umstand scheint uns seine Schuld nur zu erschweren.Es giebt einige unglückliche Menschen, die von Natur einenHang zu den schwärzeren Leidenschaften haben, Menschen, derenBlut Galle ist und für die bittere Worte und raue Thaten sonatürlich sind, wie Knurren und Beißen für einen bösartigenHund. Mit dieser unglücklichen geistigen Krankheit in dieWelt zu kommen, ist ein größeres Uebel, als blind oder taubgeboren zusein. Ein Mensch, der, im Besitze eines solchen