Band 
Fünfter Band.
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Bertrand Barer«.

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Geschichte des Konvents, einer Geschichte, die ihn, nicht bloßals Franzosen, sondern auch als Sohn, tief intercssiren muß,weniger belesen ist, als wir. Er muß daher vollkommen wissen,daß viele der bedeutsamsten Angaben, welche diese Bände ent-halten, solche Unwahrheiten sind, wie Corneille's Dorante, oderMoliere's Scapin, oder Colin d'Harleville's Monsieur de Cracsie ausznsprechen sich geschämt haben würden. Wir sind zwarweit entfernt, Mr. Hippolytc Carnot für Baräre's Mangel anWahrhaftigkeit verantwortlich zu halten. Aber M. HippolyteCarnot hat diese Memoiren geordnet, hat sie mit einer belo-benden Vorrede in die Welt eingeführt, hat sie als Aktenstückevon großem historischen Werthe geschildert, und hat sie mit An-merkungen erläutert. Wir können nicht umhin, zn meinen,daß er, als er dies that, einige Verpflichtungen übernahm,deren er sich kcineswcgcs bewußt gewesen zu scheint, und daß erkeinerlei ungeheuerliche Erdichtung hätte unter der Sanctionseines Namens herauskommen lasse» sollen, ohne am Ende derSeite eine Zeile zur Warnung des Lesers beizufügen.

Wir wollen uns für jetzt begnügen, zwei Beispiele vonBaröre's absichtlicher und erwogener Lügenhaftigkeit nachzuwei-sen, nämlich seinen Bericht von dem Tode Marie Antoinctten's,und seinen Bericht von dem Tode der Girondisten. Sein Be-richt von dem Tode Marie Antoinctten's lautet so: „Robespierreschlug seinerseits vor, daß die Mitglieder der Familie Capetverbannt werden sollten, und daß der Marie Antoinette derProceß vor dem Revolutionstribunal gemacht werden sollte. Erwürde besser gethan haben. sich mit Verabredung militairischcrMaßregeln zu beschäftigen, welche unsere Unfälle in Belgienhätten gutmachen, und den Fortschritt der Feinde der Revolu-tion im Westen hätten aufhalten können." <Bd. II., S. 3l2.)

Nun, es ist notorisch, daß Marie Antoinette nicht auf