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Bertrand Barere.
nicht die Meinung ausdrücken, daß eine Republik entweder ansich die beste Regicrungsform, oder, unter gewöhnlichen Um-ständen, die dem französischen Volke am besten entsprechendeRegieruugsform sei. Unsere eigne Meinung ist, daß die bestenRegierungen, die jemals in der Welt bestanden haben, be-schränkte Mvnarchicen. gewesen sind, und daß Frankreich insbe-sondere niemals soviel Glück und Freiheit genossen hat, alsunter einer beschränkten Monarchie. Nichtsdestoweniger billigenwir den Beschluß des Convents, der.die monarchische Verfas-sung abschaffte. Die Einmischung fremder Mächte hatte eineKrisis herbeigeführt, welche außerordentliche Maßregeln noth-wendig machte. Erbliche Monarchie mag eine sehr nützlicheInstitution in einem Lande wie Frankreich sein, nnd wir glau-ben, daß sie es ist. Und Mäste sind sehr nützliche Theile einesSchiffes. Aber wenn das Schiff auf der Seite liegt, kann esnothwendig sein, die Mäste zu kappen. Wenn es sich erst wie-der aufgerichtet hat, kann es mit Nothmastcn unversehrt in denHafen kommen und hier vollständig reparier werden. Bis da-hin aber muß es mit schonungsloser Hand behackt werden, da-mit nicht das, was unter gewöhnlichen Umständen ein wesent-licher Theil seines Baues ist, es in seiner äußersten Noth schei-tern mache. Ebenso giebt es politische Nothfälle, in denen esnothwendig ist, daß das Staatswesen eine Zeit lang in seinenschönen Verbältnifsen verstümmelt werde, um nicht für inimerzu Grunde zu gehen, und mit einem solchen Nothfälle hatte esder Eonvent zu thun. Das erste Ziel eines guten Franzosenmußte es sein, Frankreich vor dem Schicksale Polens zuretten. Das erste Erfordernis einer Regierung war gänzlicheHingebung an die nationale Sache. Dieses Erforderniß fehltebei Ludwig, und ein solcher Mangel konnte, in einem solchenAugenblicke, durch keinerlei öffentliche und private Tugenden