Band 
Fünfter Band.
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Bcetrand Barere.

sic sich einen gewundenen Weg vor, auf dem sie ihre beide»Zielpunkte zu erreichen hofften. Sie stimmten zuerst dafür,daß der König schuldig sei. Dann stimmten sie dafür, die Fragein Betreff seines Schicksals der Gesammtheit des Volkes anheim-zugeben. In diesem Versuche, ihn zu retten, gescheitert, stimm-ten sie, widerwillig und mit übel unterdrückter Scham undTheilnahme, für das Todesurtheil. Dann machten sie einenletzten Versuch zu seinen Gunsten und stimmten für'Aufschiebungder Vollstreckung. Diese Zickzackpolitik brachte die Wirkunghervor, die jeder mit öffentlichen Angelegenheiten Vertrautehätte voraussehen können. Statt ihre beiden Zwecke zu er-reichen, scheiterten die Girondisten in beiden. Der Berg be-schuldigte sie mit Recht, versucht zuhaben, den König durchverdeckte Maßregeln zu retten. Ihr eignes Gewissen sagte ihnen,mit gleichem Rechte, daß ihre Hände in das Blut des Harm-losesten und Unglücklichsten der Menschen getaucht worden seien.Der gerade Weg war hier, wie gewöhnlich, der Weg, nicht bloßder Ehre, sondern auch der Sicherheit. Das Princip, auf wel-chem die Girondisten als Partei standen, war: daß die Zeit zurevolutionärer Gewaltthat vorüber sei, und daß das Regimentdes Rechts und der Ordnung jetzt zu beginnen habe. Das Ver-fahren gegen den König aber war in seinem Wesen offenbar re-volutionär. Es stimmte nicht mit den Gesetzen überein. Dereinzige Vorwaud dafür war, daß durch die äußerste öffentlicheGefahr alle gewöhnlichen Regeln der Jurisprudenz und Moralsuspendirt wären. Dies war eben der Grund, den der Bergzur Vertheidigung des Septcmbergemetzels geltend machte, undauf den, wie er demgemäß geltend gemacht wurde, die Giron-disten zu hören sich weigerten. Sie gestanden daher, indem siekür den Tod des Königs stimmten, dem Berge den Hauptstrcit-punkt zwischen den zwei Parteien zu. Hätten sie eine männliche