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Bertrand Barere.
die sie zeigten, wenn sie die Todcsurthcilc von Aristokraten undPriestern unterzeichneten. Aber keine große Partei kann ausderartigen Bestandtheilen gebildet werde». Es ist ein unaus-weichliches Gesetz, daß solche Eiscrer, wie wir geschildert haben,eine Menge von Sklaven, von Feigen und von Wüstlingen umsich sammeln, deren wilde Naturen und zügellosen Gelüste, nurdurch die Furcht des Gesetzes und derObrigkcit von den schlimm-sten Freveln zurückgehalten, durch die Hoffnung auf Srraslosig-keit in volle Wirksamkeit gerufen werden. Eine Partei, die, auswas immer für, einem Beweggründe, die großen Gesetze derSittlichkeit lockert, ist gewiß, daß sich der unsittlichste Theil derGesellschaft ihr anschließt. Das ist wiederholt in Religions-kriegen erwiesen worden. Der Krieg um das heilige Grab, derhugenottische Krieg, der dreißigjährige Krieg, entsprangen alleaus frommem Eifer. Dieser Eifer entflammte die Kämpen derKirche in solchem Grade, daß sie alle Großinuth gegen die Be-siegten für eine sündhafte Schwäche ansahen. Der Ungläubige,der Ketzer war uiederzuhctzcn, wie ei» toller Hund. Kein vondem katholischen Krieger an dem ungläubigen Feinde begangenerFrevel konnte Strafe verdienen. Sobald es bekannt wurde,Laß demgemäß der Barbarei und Ausschweifung grenzenloseFreiheit gegeben war, strömten Tausende von Elenden, die sichnichts um die geheiligte Sache kümmerten, die aber begierigwaren, von der Polizei friedlicher Städte und der Zucht wohl-geleiteter Lager entbunden zu sein, zu dem Banner des Glau-bens. Die Männer, die dieses Banner aufgerichtet hatten, warenaufrichtig, keusch, unbekümmert um Gewinn und vielleicht, wonur sie selbst bcthciligt waren, nicht unvergcbend; aber ringsum dieses Banner waren Banden von Schurken, Gewaltthätern,Plünderern und wilden Banditen versammelt, wie sie kaum je-mals unter der Fahne irgend eines in einem bloß weltlichen